Das Film- und Fernsehserien-Infoportal

Log-In für "Meine Wunschliste"

Passwort vergessen

  • Bitte trage Deine E-Mail-Adresse ein, damit wir Dir ein neues Passwort zuschicken können:
  • Log-In | Neu registrieren

Registrierung zur E-Mail-Benachrichtigung

  • Anmeldung zur kostenlosen TV-Termin-Benachrichtigung für

  • E-Mail-Adresse
  • Für eine vollständige und rechtzeitige Benachrichtigung übernehmen wir keine Garantie.
  • Fragen & Antworten
14

Das süße Geheimnis von Dresden

Über Deutschlands vergessene SchokoladenhauptstadtD, 2021

MDR
  • 14 Fans
  • Wertung0 145350noch keine Wertungeigene: -

Filminfos

Wenn Susan Tutzschky ihre Maschinen anwirft, hat das wenig mit Chocolatier-Romantik zu tun. Die tonnenschweren Ungetüme aus DDR-Zeiten machen einen Höllenlärm. Sie produzieren aber dank bester Zutaten köstliche Schokolade. Die Maschinen aus Dresden hat Tutzschky übrigens gemeinsam mit ihrem Mann in Bulgarien aufgespürt und selbst saniert. Warum? "Weil man manchmal einfach wahnsinnig ist." Irgendwie besessen vom Thema Schokolade sind fast alle in diesem Film. Der letzte Obermeister des VEB Elbflorenz etwa trommelt noch heute - 30 Jahre nach dem Aus des Betriebes - regelmäßig seine ehemaligen Lehrlinge zusammen.
Bei Kaffee und Kuchen erinnern sie sich dann an die Schokoproduktion made in GDR. Ganz ohne Geld, aus purem Interesse forscht ein Hobbyhistoriker seit Jahrzehnten zur Schokoladenvergangenheit von Dresden. Und ein Geschäftsmann möchte unbedingt an dieses fast vergessene Kapitel der Stadtgeschichte erinnern. Er hat darum ein Privatmuseum aufgemacht und finanziert es komplett aus eigener Tasche. Dresden und die Schokolade. Angefangen hat das im 18. Jahrhundert. August der Starke brachte damals von seiner Kavaliersreise die neueste Mode aus Frankreich mit - Trinkschokolade. Genossen wurde die kostbare Kolonialware meist im Schlafgemach, noch vor dem Aufstehen. Das dickflüssige Gesöff wurde ein Renner im sächsischen Hochadel. Bald machten in Elbflorenz öffentliche Kakaostuben auf und schließlich auch die erste Schokoladenfabrik Deutschlands. Die Unternehmensgründer Jordan und Timaeus erfanden hier wenig später die Milchschokolade.
Noch vor den Schweizern! Anfang des 20. Jahrhunderts kam dann ein Drittel der im Deutschen Reich verzehrten Schokolade aus Dresden. Auch andere Branchen profitierten - die Werbemittelindustrie, der Spezialmaschinenbau, Zulieferer aller Art. Anton Reiche etwa avancierte mit seinen kunstvollen Schokoladenformen aus Weißblech zum Weltmarktführer, exportierte um 1900 schon bis nach Buenos Aires. Wie seine Wiener Urenkelin über 1.000 dieser bergehrten Formen aufspürte und warum sie diesen Schatz dem Dresdner Schokoladenmuseum als Dauerleihgabe überließ - auch das erzählt der Film.
(MDR)
Daten
Länge: ca. 50 min.
Deutsche TV-PremiereDi, 30.03.2021 (MDR)
Originalsprache:Deutsch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:

im Fernsehen

In Kürze:
Keine TV-Termine in den nächsten Wochen.
Ich möchte vor dem nächsten TV-Termin kostenlos per E-Mail benachrichtigt werden:

DVDs, Blu-ray-Discs, Bücher

DVDs, Blu-ray-Discs, Soundtracks, Bücher und mehr...
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Preisstand: 22.02.2026 03:00 GMT+1 (Mehr Informationen)
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.
Externe Websites
I InhaltsangabeB BilderA Audio/MusikV VideosF ForumN Blog/News

Kommentare, Erinnerungen und Forum

Bilder

  • Diese Figurengruppe im Museum der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen erzählt davon, wie es in Dresden mit der Schokolade begann. In den Schlafgemächern des Adels startete im frühen 18. Jahrhundert der Siegeszug. Hier genoss man oft noch vor dem Aufstehen zwischen kostbaren Laken eine Trinkschokolade. Damals ein sündhaft teures Vergnügen.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Marina Spielmann blättert in einem historischen Musterbuch mit Anton-Reiche-Schokoladenformen.
    Bild: © MDR/HA Kommunikation
  • Neben Schokoladenformen stellte Anton Reiche in seiner Blechfabrik auch edle Dosen, Automaten und Werbetafeln her.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Die Wienerin Marina Spielmann hat gemeinsam mit ihrem Bruder dem Schokoladenmuseum im Dresden eine wertvolle Sammlung mit Anton-Reiche-Schokoladenformen als Leihgabe vermacht. Die Sammlung hatte ihre Mutter, die Ur-Enkelin des Firmengründers, über Jahrzehnte zusammen getragen.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Uwe Hessel erforscht seit Jahren ehrenamtlich die Schokoladengeschichte Dresdens. Wie hier im Stadtarchiv Dresden sichtet er alte Firmenunterlagen, Anzeigenblätter und Handelsregister.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Uwe Hessel erforscht seit Jahren ehrenamtlich die Schokoladengeschichte Dresdens. Wie hier im Stadtarchiv Dresden sichtet er alte Firmenunterlagen, Anzeigenblätter und Handelsregister.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Die Schokoladenfabrik von Gottfried Jordan und August Timaeus. Die Dresdner Unternehmer gründeten die erste Schokoladenfabrik Deutschlands und boten 1839 als Erste weltweit Speiseschokolade an, die gleichzeitig schon eine Art Milchschokolade war.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Ivo Schaffer ist nicht nur Geschäftsmann sondern auch Museumsdirektor. 2019 eröffnete er sein kleines, aber feines Privatmuseum, das an die große Schokoladenvergangenheit Dresdens erinnert. Die 1200 originalen Anton-Reiche-Schokoladenformen sind besondere Glanzstücke der Ausstellung.
    Bild: © MDR/HA Kommunikation
  • Ivo Schaffer sammelt seit Jahren alles, was an die große Schokoladenvergangenheit Dresdens erinnert. Hier hält er eine Kakaodose von der Firma Jordan und Timaeus in Händen, die über 150 Jahre alt ist.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Ivo Schaffer und sein Geschäftspartner probieren ihre neue Stollenschokolade. Die Inhaber von 3 Schokoladenläden, 2 Eisdielen und dem Schokoladenmuseum in Dresden entwickeln auch Eigenkreationen und bieten diese ihren Kunden an.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Karin und Werner Mühle lernten sich im VEB Elbflorenz kennen und heirateten 1966 sogar im Clubraum des Betriebs bei einer so genannten „sozialistischen Hochzeit“. oder Karin und Werner Mühle sind seit 54 verheiratet.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Obermeister Mühle lernte seine Frau Karin im VEB Elbflorenz kennen. Die beiden heirateten 1966 im Betrieb bei einer so genannten „sozialistischen Hochzeit“.
    Bild: © MDR/HA Kommunikation
  • Werner Mühle war über 30 Jahre im VEB Elbflorenz beschäftigt. Er lernte als einer der Letzen noch den Beruf des Schokoladenmachers, war später Lehr- und Obermeister in der Schokoladenfabrik.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Ein Schokoladenservice im Museum der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen. Im 18. Jahrhundert genoss der Adel die sündhaft teure Trinkschokolade aus solchen speziellen Zittertassen. Der hoch gezogene Einstellring der Untertasse sollte ein Umkippen der Tasse und das Verschütten des Morgentrunks verhindern.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Diese Figurengruppe im Museum der Staatlichen Porzellanmanufaktur Meißen erzählt davon, wie es in Dresden mit der Schokolade begann. In den Schlafgemächern des Adels startete im frühen 18. Jahrhundert der Siegeszug. Hier genoss man oft noch vor dem Aufstehen zwischen kostbaren Laken eine Trinkschokolade. Damals ein sündhaft teures Vergnügen.
    Bild: © MDR / MDR/HA Kommunikation
  • Susan Tutschky, in ihrer Schokoladenmanufaktur. Hier gibt sie zur Schokoladenmasse im NAGEMA-Melangeur aus DDR-Produktion Rohrzucker aus Kolumbien.
    Bild: © MDR
  • Susan Tutschky, in ihrer Schokoladenmanufaktur. Hier gibt sie zur Schokoladenmasse im NAGEMA-Melangeur aus DDR-Produktion Rohrzucker aus Kolumbien.
    Bild: © MDR

Ähnliche Titel