Die Geschichte des Trojanischen Pferdes gehört zu den berühmtesten Mythen. Aber hat es sich so zugetragen? Oder muss die Geschichte des Pferdes umgeschrieben werden? Davon ist der italienische Unterwasserarchäologe Francesco Tiboni überzeugt. Der aufwendig gedrehte Film begleitet Tiboni auf seiner Spurensuche. Wissenschaftler verschiedener Disziplinen betrachten neueste Fakten und Interpretationen rund um das Trojanische Pferd. Der griechische Dichter Homer ist es, der die Geschichte des Trojanischen Krieges aufschreibt. Ein zermürbender Krieg, der zehn Jahre dauert. Griechen kämpfen gegen Trojaner. Die mächtige Stadt Troja bleibt standhaft, ihre Mauern scheinen undurchdringlich. Bis eine List den Trojanischen Krieg beendet: Ein gigantisches Holzpferd wird den Trojanern als Geschenk präsentiert. Doch im Bauch des Holzpferdes sitzen die besten Krieger der Griechen. Nichts ahnend ziehen die Trojaner das Pferd in ihre Stadt. Im Schutz der Dunkelheit schlüpfen die Griechen aus dem Pferd und öffnen ihren Kameraden die Tore. Das mächtige Troja geht in Flammen auf. Homers Epos über den Fall Trojas ist erst viele Jahrhunderte nach dem tatsächlichen Untergang der Stadt geschrieben worden. Die Frage, welche Rolle der Autor bei der ursprünglichen Interpretation und Entstehung des Mythos hat, ist also zulässig. Wann ist die Idee vom Trojanischen Pferd als Symbol für den griechischen Sieg tatsächlich entstanden? Handelt es sich hier um Fantasie, Verwechslung oder gar um antike Geschichtsfälschung? Francesco Tiboni bringt archäologische Erkenntnisse zutage, die dabei helfen könnten, das 3000 Jahre alte Rätsel zu lösen. Die historischen Funde und Darstellungen sind ihm zu uneinheitlich, um zueinander zu passen. Tiboni bereist archäologische Schauplätze, beleuchtet konkurrierende Theorien über die Kriegslist der Griechen und das berühmt gewordene Ende des Trojanischen Krieges. Die Filmemacher tauchen mit ihm in die Tiefen des Mittelmeeres, wo er schließlich Hinweise findet, die ihn veranlassen, den 3000 Jahre alten Mythos neu zu deuten. Die Sendung steht ab Mittwoch, 24. März 2021, um 10.00 Uhr in der ZDFmediathek zur Verfügung. Dazu gibt es auch ein Webvideo, das am Samstag, 27. März, um 10.00 Uhr in der ZDFmediathek und am Sonntag, 28. März 2021, um 10.00 Uhr auf dem YouTube-Kanal "Terra X Natur & Geschichte" https://ly.zdf.de/tl1/ veröffentlicht wird. Alle Filme in der ZDFmediathek und bei YouTube sind zum Embedding mit Verweis auf "Terra X" für alle Interessierten freigegeben.
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Epeius (Abdellatif Salwan) ist einer der Anführer der Griechen. Er hat, der Legende nach mit Hilfe der Göttin Athene, das Trojanische Pferd konstruiert.
Helena (Ilham Oujri) und Paris (Mehdi Mellas) sehen in der Ferne die riesige Kriegsflotte der Griechen kommen. Paris, Sohn des Königs Priamos von Troja, hat Helena, die Frau des griechischen Königs Menelaos, nach Troja entführt. Menelaos sinnt auf Rache.
Aeneas (Hicham Goutou) kann aus dem brennenden Troja flüchten. Er ist der Held im Epos des lateinischen Dichters Vergil (70-19 v. Chr.). Seine Geschichte vom Untergang Trojas basiert auf der Grundlage von Homers Epen „Ilias” und „Odyssee”.
Die Entführung der schönen Helena gibt den Anlass für den zehn Jahre andauernden Trojanischen Krieg. Zusammen mit Paris beobachtet Helena, von Trojas Stadtmauern aus, die Ankunft der Griechischen Flotte.
Beim phönizischen Schiffswrack finden Forscher eine Amphore. Die Vermutung ist, dass diese aus Zeit von Homer aus dem 8. Jahrhundert vor Christus stammt.
Unterwasserarchäologen haben vor Malta ein phönizisches Schiffswrack gefunden. Die Forscher hoffen, dadurch mehr über die Seefahrernation zu erfahren, von der auch der griechische Dichter Homer, 8. Jahrhundert vor Christus, erzählt.
Unterwasserarchäologe Francesco Tiboni auf der Suche nach archäologischen Erkenntnissen, die dabei helfen könnten, das 3000 Jahre alte Rätsel zu lösen.
"Terra X – Das Trojanische Pferd – Auf der Spur eines Mythos" betrachtet in eindrucksvollen Bildern neueste Fakten und Interpretationen rund um die berühmte Sage, die der griechische Dichter Homer in seinen Epen festgehalten hat.