2010 wurde "Die hohe Schule der klassischen Reitkunst" - seit über 430 Jahren gelehrt in der Spanischen Hofreitschule - in die UNESCO-Liste der immateriellen Kulturgüter der Welt aufgenommen. Was aber macht die Faszination und den Mythos der dressierten weißen Hengste aus, dass sie mittlerweile zum Selbstbildnis und Verständnis der Österreicher gehören wie Stephansdom, Walzer, Mozarts Musik und Sachertorte? Einst geliebtes Prestigeobjekt und Amüsement der österreichischen Kaiser und über Jahrhunderte dem Hochadel vorbehalten, haben die Lipizzaner und die Spanische Hofreitschule etwas geschafft, was den Habsburgern verwehrt blieb: den erfolgreichen Fortbestand bis zum heutigen Tag. Die Dokumentation begibt sich auf Spurensuche ins Bundesgestüt Piber, wo die Fohlen zur Welt kommen und ihre ersten drei Lebensjahre auf der Alm verbringen, weiter zur neuen Ausbildungsstätte am Niederösterreichischen Heldenberg und in die historischen Stallungen der Hofburg in Wien. Vom Alltag der Pferde, der Trainingsarbeit und der engen Beziehung zwischen Mensch und Tier bekommt der Zuschauer ebenso Eindrücke wie vom modern geführten Wirtschaftsbetrieb und der wissenschaftlichen Arbeit, die mit dem Erhalt der Lipizzaner verbunden ist. Denn weltweit gibt es nur knapp 3800 Exemplare dieser gutmütigen, klugen und faszinierenden Tiere.
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