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Der große Kater

(Der grosse Kater)CH/D, 2010
Der große Kater
Bild: ARD Degeto
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Filminfos

Deutschlandpremiere: 28.10.2010
Deutsche Erstausstrahlung: 06.01.2012 (arte)
Der Schweizer Bundespräsident, von allen nur "großer Kater" genannt, steckt in der Klemme: Die Wahl steht bevor und laut Umfragen stehen seine Chancen nicht besonders gut. Von einem Treffen mit dem spanischen Königspaar erhofft er sich mediale Aufmerksamkeit und einen Popularitätsschub. Er ahnt nicht, dass ausgerechnet sein engster Vertrauter Pfiff eine Intrige gegen ihn spinnt, um selbst an die Macht zu kommen. Eigentlich war der "große Kater" (Bruno Ganz), wie alle Welt ihn nennt, mit der Wahl zum Schweizer Bundespräsidenten auf dem Höhepunkt seiner Karriere angelangt. Seit geraumer Zeit aber geht es für den einstigen Erfolgspolitiker nur noch bergab. Seine Ehe mit der wesentlich jüngeren Marie (Marie Bäumer) steckt in einer Sackgasse, seine politischen Entscheidungen stoßen bei Parteigenossen, Bevölkerung und Kirchenvertretern auf offene Ablehnung. Und sein achtjähriger Sohn liegt in einer Krebsklinik und ahnt nicht, dass er den sehnlich erwarteten Familienurlaub am Meer nicht mehr erleben wird. Hin- und hergerissen zwischen privaten Sorgen und politischen Notwendigkeiten beauftragt Kater seinen Pressechef Magun (Justus von Dohnányi), einen Staatsempfang für das spanische Königspaar zu einem Medienspektakel aufzubauschen. Das Treffen soll ihn aus dem Umfragetief holen. Tatsächlich aber will ausgerechnet sein engster Vertrauter Pfiff (Ulrich Tukur) das Ereignis nutzen, um den Präsidenten endgültig zu Fall zu bringen - in der Hoffnung, als strahlender Retter dessen Nachfolge anzutreten. Mit Unterstützung des päpstlichen Nuntius (Edgar Selge) plant er eine perfide Intrige, die Kater emotional zermürben, einen Keil zwischen ihn und Marie treiben und ihn in aller Öffentlichkeit bloßstellen soll. Zunächst scheint der Plan aufzugehen: Das Festbankett zu Ehren des spanischen Königspaares endet in einem lautstarken Eklat. Der "große Kater" ist am Ende - so scheint es zumindest. Die Romanverfilmung "Der große Kater" wirft einen bitterbösen Blick auf die Ränkespiele hinter den politischen Kulissen der Macht. Bei aller Dramatik und manch satirischer Überzeichnung wirken die Geschehnisse sehr realistisch. Kein Wunder, denn Thomas Hürlimann, Autor der Buchvorlage, weiß, wovon er erzählt: Sein Vater Hans Hürlimann war 1978 selbst Schweizer Bundespräsident und lud während seiner Amtszeit das spanische Königspaar zu einem Staatsbesuch ein. Neben den geschliffenen Dialogen und einer bemerkenswerten Inszenierung lebt der Film nicht zuletzt von den herausragenden Schauspielern. Vor allem Bruno Ganz liefert als Politiker unter Beschuss eine vielschichtige, zu Herzen gehende Darstellung. Bruno Ganz, der am 22. März seinen 75. Geburtstag feiert, gehört zu den herausragenden Schauspielern der Gegenwart im deutschsprachigen Raum. In Zürich geboren und am dortigen Bühnenstudio ausgebildet, kommt er 1962 nach Deutschland und arbeitet mit Theaterregisseuren wie Peter Zadek und Peter Stein. Wenig später gehört er auch zu den ersten Schauspielern des jungen deutschen Films. Vor allem aber bleibt der stets bescheiden auftretende Bruno Ganz unvergessen als Ikone des deutschen Autorenfilms der 1970er und 1980er Jahre; er dreht u.a. mit Wim Wenders (u.a."Der Himmel über Berlin", 1987), Werner Herzog ("Nosferatu",1976) und Volker Schlöndorff (" Die Fälschung", 1981). Danach wird es in Deutschland still um ihn, aber er ist in internationalen Produktionen wie "Die Ewigkeit und ein Tag" (1998) und "Brot und Tulpen" (2000) erfolgreich. 1996 wird er mit dem Ifland-Ring ausgezeichnet, eine der größten Ehren für einen deutschsprachigen Schauspieler. 2004 hat er die größte Herausforderung seiner Karriere zu bestehen - er spielt in Oliver Hirschbiegels Film "Der Untergang" Adolf Hitler. Eine Rolle, die er zunächst für unspielbar hielt, für deren Bewältigung ihn aber ein "ganz simpler schauspielerischer Ehrgeiz" packte. 2014 erhält er die Goldene Kamera für sein Lebenswerk. (79 Min.- zum 75. Geburtstag von Bruno Ganz am 22.03.).
(mdr)
Wolfgang Panzers Film "Der große Kater" basiert auf dem gleichnamigen Bestseller von Thomas Hürlimann, dessen Vater Hans Schweizer Bundesrat und Bundespräsident war und als Vorbild für die Figur des Kater diente. Dietmar Güntsche und Wolfgang Behr von Neue Bioskop Film erhielten für den Film beim Bayerischen Filmpreis 2009 den Produzentenpreis. Bruno Ganz wurde in der Schweiz geboren und machte als Schauspieler international Karriere. Er spielte am Theater in Göttingen und Bremen und erstmals 1960 in Karl Suters "Der Herr mit der schwarzen Melone" im Film. Durch seine Rolle des Jonathan in Wim Wenders' "Der amerikanische Freund" wurde er international bekannt. Für die Kleist-Verfilmung "Die Marquise von O..." von Eric Rohmer wurde Ganz 1976 beim Deutschen Filmpreis als bester Hauptdarsteller mit dem Filmband in Gold ausgezeichnet. Es folgten zahlreiche weitere herausragende Rollen, beispielsweise in Wim Wenders' "Der Himmel über Berlin" oder in der romantischen Komödie "Brot und Tulpen" von Silvio Soldini, für die er unter anderem 2001 den Schweizer Filmpreis verliehen bekam. Seine Verkörperung Adolf Hitlers in Oliver Hirschbiegels "Der Untergang" brachte ihm den Bambi sowie Nominierungen für den Deutschen und den Europäischen Filmpreis ein. Er spielte in Uli Edels "Der Baader Meinhof Komplex" (2008), an der Seite von Senta Berger in Sophie Heldmans "Satte Farben vor Schwarz" (2010) und die Hauptrolle des Tiziano Terzani in Jo Baiers "Das Ende ist mein Anfang" (2010). Gleichzeitig blieb Ganz dem Theater treu und stand bei den Salzburger Festspielen und den Münchner Kammerspielen auf der Bühne. Er ist Träger des Iffland-Ringes, der Auszeichnung als bedeutendster Schauspieler auf deutschsprachigen Bühnen. Ihm ist ein Stern auf dem Boulevard der Stars in Berlin gewidmet und 2010 wurde er für sein Lebenswerk mit dem Europäischen Filmpreis gewürdigt. Ulrich Tukur gab schon während seiner Ausbildung an der Schauspielschule Stuttgart in Michaels Verhoevens "Die weiße Rose" sein Filmdebüt. Nach Beendigung des Studiums hatte er ein Engagement an den Städtischen Bühnen Heidelberg. Er spielte einen SS-Offizier in Peter Zadeks "Ghetto" und ging dann an das Deutsche Schauspielhaus Hamburg. Neben seiner Arbeit als Musiker in der erfolgreichen Tanzkapelle "Ulrich Tukur & die Rhythmus Boys" ist Tukur auch durch zahlreiche Filmproduktionen bekannt. Er spielte in Reinhard Hauffs "Stammheim" die Rolle des Andreas Baader und wirkte in Michael Verhoevens "Mutters Courage" und Jo Baiers "Stauffenberg", aber auch in internationalen Produktionen wie Steven Soderberghs "Solaris" mit. Für seine Rolle in "Das Leben der Anderen" von Florian Henckel von Donnersmarck bekam er 2006 den Deutschen Filmpreis, für das Drama "John Rabe" von Florian Gallenberger unter anderem den Bayerischen und den Deutschen Filmpreis als bester Darsteller verliehen. Seit Ende 2010 verkörpert Tukur den "Tatort"-Ermittler Felix Murot, für den er schon 2011 mit der Folge "Wie einst Lilly" die Goldene Kamera als bester deutscher Schauspieler erhielt. Marie Bäumer wurde in Düsseldorf geboren und absolvierte ihre Schauspielausbildung an der Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Hamburg. Ihr Kinodebüt gab sie 1996 in Detlev Bucks Erfolgskomödie "Männerpension". Als Barfräulein Uschi begeisterte sie in Bully Herbigs Spielfilm "Der Schuh des Manitu" ein Millionenpublikum und bekam dafür 2001 den Jupiter als beste deutsche Darstellerin verliehen. Nachdem sie 2003 für ihre Rolle in Oskar Roehlers "Der alte Affe Angst" mit dem Bayerischen Filmpreis ausgezeichnet wurde, spielte sie 2005 in "Wellen" von Vivian Naeve die Gräfin Alice, für deren Verkörperung sie die Goldene Kamera bekam. Als Stella in der preisgekrönten zehnteiligen Serie "Im Angesicht des Verbrechens" von Dominik Graf überzeugte sie an der Seite von Max Riemelt und Ronald Zehrfeld und erspielte sich den Deutschen Fernsehpreis in der Kategorie "Besondere Leistung Fiktion". 2010 war Marie Bäumer.
(rbb)

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