Mit der Berufung des Benediktiners Gregor Maria Hanke, Abt von Kloster Plankstetten, ist Papst Benedikt XVI. eine Überraschung gelungen. Unter den 27 Diözesanbischöfen wird der 52-jährige Benediktiner der jüngste und einzige Ordensmann sein. Der für seine offene und verbindliche Art geschätzte Abt hat Plankstetten in den letzten 13 Jahren zu einem Kloster mit großer Ausstrahlung gemacht. Konsequent hat er die ökologische Umstellung der Wirtschaftsbetriebe betrieben. Dadurch entstanden neue Arbeitsplätze. Abt Gregor Maria sieht die ökologische Ausrichtung als selbstverständliche Konsequenz gelebten Glaubens. Er spricht gern "von einer Kultur der Achtsamkeit, die geprägt ist vom ehrfürchtigen Dialog mit Gott und seiner Welt." Mit dem Papst teilt der Benediktiner eine intensive Beziehung zur ostkirchlichen Tradition. Er hat über ein liturgiewissenschaftliches Thema aus dem Raum der Ostkirche promoviert. Ganz nach der Regel des Hl. Benedikt will der neue Bischof von Eichstätt zunächst einmal "hören" und Gespräche mit vielen Mitarbeiter und Priestern führen, bevor er Entscheidungen trifft. Dann möchte er ein Zeuge der Hoffnung sein, denn "nichts ist schlimmer als die Akedia, die Mutlosigkeit". Eichstätt ist mit rund 440000 Katholiken das kleinste Bistum Bayerns. Der Eichstätter Bischof ist zugleich Großkanzler der einzigen katholischen Universität im deutschen Sprachraum, an der zur Zeit 5000 Studenten eingeschrieben sind. Andrea Kammhuber und Claus Singer stellen den neuen Bischof vor.
(BR)
Daten
Länge: ca. 45 min.
| Deutsche TV-Premiere | Mi, 25.10.2006 (Bayerisches Fernsehen) |
| Originalsprache: | Deutsch |
gezeigt bei: Stationen (D, 1985 – )
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