Im Kaiserreich geplant und gebaut, blühte das Reichstagsgebäude in Berlin während der demokratischen Ära der Weimarer Republik auf, erlebte aber schon bald darauf seinen Untergang. Nach NS-Diktatur, Brand und Kriegszerstörung wurde es wiederaufgebaut, während des Kalten Krieges nur wenig beachtet und nach der Wende wieder zum Zentrum der politischen Macht in Deutschland. Das Gebäude aber ist mehr als nur ein Ort der Politik: Seit mehr als 120 Jahren ist es auch Bühne und Spiegelbild der deutschen Geschichte. Mit Schauspielern wie Anna Thalbach, David Schütter, Beat Marti und anderen werden die wichtigsten Ereignisse rund um den Reichstag in Szene gesetzt. Eine der Schlüsselszenen, die einen wichtigen Wendepunkt in der deutschen Geschichte markiert, ist die Ausrufung der Republik durch Philipp Scheidemann vom Balkon des Reichstags und wie es dazu kam. Aber es sind nicht nur die Parlamentarier, die im Fokus des Doku-Dramas stehen, sondern Menschen mit ganz unterschiedlichen Hintergründen, die von der Kaiserzeit bis heute eng mit dem Gebäude verbunden waren. Ob Planer, Bauarbeiter, Bibliothekarin, Stenograf, Sekretärin oder Flakhelfer im Zweiten Weltkrieg, sie alle erlebten auf ihre Weise die wechselvolle Geschichte des bedeutendsten Hauses der deutschen Geschichte. Dazu gehören auch der Künstler Christo und der Architekt Norman Foster, die das Reichstagsgebäude mit ihrem Schaffen weltweit zu einem positiven Symbol für das wiedervereinte Deutschland gemacht haben.
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Der Berliner Reichstag ist ein nationales Symbol. Die Geschichte des Gebäudes erzählt vom Verhältnis der Deutschen zur Demokratie. Der Reichstag ist ein Ort in der Öffentlichkeit - mit bewegter Vergangenheit.
Der Berliner Reichstag ist ein nationales Symbol. Die Geschichte des Gebäudes erzählt vom Verhältnis der Deutschen zur Demokratie. Der Reichstag ist ein Ort in der Öffentlichkeit - mit bewegter Vergangenheit.
Ferdinand Hardekopf der in der Kaiserzeit als Stenograf im Reichstag arbeitet, ist in seinem eigentlichen Beruf Schriftsteller, Philosoph und Theaterkritiker. David Schütter
Parteigenossen fordern die Sozialdemokraten Philipp Scheidemann und Friedrich Ebert am 9. November 1918 auf, zu der aufgewühlten Menge vor dem Reichstag zu sprechen. Mats Reinhardt [l.], Günter Schaupp [r.]
Der italienische Bauarbeiter Gaetano Negri diskutiert mit anderen Arbeitern über spontane Arbeitsniederlegungen auf der Großbaustelle des Reichstagsgebäudes. Delio Malär [2.v.l.]