"Der verliebte Teufel" ist ein Originalfernsehspiel, das Jean Anouilh im Auftrag des ZDF schrieb. Als Vorlage diente ihm die Erzählung "Le diable amoureux" seines Landsmannes Jacques Cazotte (1720-1792). Bei Anouilh ist eine Art Märchen für Erwachsene daraus geworden, ein Märchen mit Ironie und tieferer Bedeutung: Das "Teuflische" als Verkörperung aller Triebe und Kräfte der Natur, und damit auch der menschlichen Sinneslust, erfährt eine Umbewertung ins Positive gegenüber dem leibfeindlichen Sittenkodex einer überkommenen, im spanischen Katholizismus kulminierenden Moral. Der Teufel spielt die Hauptrolle, aber selten wohl hat der Teufel eine so reizende und verführerische Gestalt bekommen wie bei Anouilh. Als junges Mädchen namens Biondetta - blond und unschuldig wie ein Engel - erscheint Luzifer dem jungen spanischen Edelmann Alvarez, der als Offizier in den Diensten des Königs von Neapel steht. In dieser Gestalt fällt es dem Teufel leicht, den jungen Spanier in sich verliebt zu machen. Doch Eros hat es schwer, wenn strenge Sitte und Moral die Natur unterdrücken.
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