Fritz Kortner schrieb zu der Komödie des Aristophanes eine Parallelhandlung. Die Frau eines Wissenschaftlers von heute, der für die Industrie arbeitet, ist Schauspielerin. Sie hat im Fernsehen die Rolle der Lysistrata gespielt. In ihrer Wohnung versammelt sie am Abend der Sendung Freunde und Bekannte, um die Inszenierung am Bildschirm zu sehen. Für die Schauspielerin und ihren Mann hat dieser Abend noch eine besondere Bedeutung: ER steht vor einer Entscheidung, die ursächlich mit der Fragestellung in dem Stück im Zusammenhang steht. Vor über zweitausend Jahren - so steht es bei Aristophanes - haben die Frauen Athens den Frieden erzwungen, indem sie sich ihren kriegsführenden Männern so lange verweigerten, als noch Schwerter gehoben wurden. Heute, da man es nicht mehr mit überblickbaren Stadt-Staaten, sondern mit waffenstarrenden Kontinenten zu tun hat, ist die Antwort auf die Frage nach Krieg und Frieden nicht mehr so einfach.
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