In Bosnien-Herzegowina und besonders im Kosovo ist das "Trafficking" - eine besondere Erscheinung von Menschenhandel, die die gewaltsame Verschleppung von Frauen und Mädchen meint, um sie zur Prostitution zu zwingen - wie der Drogen- und Waffenhandel inzwischen zu einer Schattenwirtschaft geworden. Es gibt einen klaren Zusammenhang zwischen dieser Tatsache und den Auswirkungen der von der NATO dort mitgeführten Kriege. Ebenso deutlich ist der Zusammenhang mit der Präsenz von internationalen Truppen und Hilfsorganisationen vor Ort. KFOR, SFOR und die zahlreichen Unterorganisationen der UN, die vor Ort sind, um Demokratie und Einhaltung der Menschenrechte durchzusetzen, sorgen zugleich für die potenzielle und finanzstarke Kundschaft des Geschäfts mit den Frauen. Diese Zusammenhänge und Strukturen aufzudecken, ohne die Mittel des investigativen Journalismus anzuwenden, machte sich Karin Jurschick zur dokumentarischen Aufgabe. Sie zeigt, wie militärische Verbände und politische Organisationen wie die unter UN-Führung operierende Internationale Polizei (IPTF) und die International Organisation for Migration (IOM) versuchen, Probleme zu lösen, die sie selbst mit verursacht haben.
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