Die Berge Skandinaviens scheinen vor allem im Winter wie eine lebensfeindliche Ödnis. Doch unter der dicken Schneedecke wimmelt es: Berglemminge! Zoltan Török begleitet den rätselhaften kleinen Nager durch ein ganzes Jahr und rückt ihm dabei mit der Kamera immer dicht auf den Pelz. Eingebettet in die grandiose skandinavische Bergwelt, zeigt dieser Naturfilm alles über Dichtung und Wahrheit rund um den kleinen Giganten des Nordens. In den Bergen Skandinaviens verwandeln Eis und Schnee die Landschaft in eine lebensfeindliche Ödnis. Und das monatelang. Dennoch taucht alle paar Jahre hier ein kleines Tier auf und wird zum Star der sozialen Medien. Der Berglemming ist wohl das berühmteste und zugleich das rätselhafteste Tier Skandinaviens. Eine wilde Kreatur, um die sich jede Menge Mythen ranken. Wie schaffen es die kleinen Nager, dieser Kälte zu trotzen? Sie leben in einer Parallelwelt unter der Schneedecke. Normalerweise sind sie Einzelgänger, doch der Winter zwingt sie, zusammenzurücken. Diese Zeit wissen sie zu nutzen und vermehren sich kräftig. Irgendwann wagen einige Männchen den Ausbruch: Sie buddeln sich aus dem Schnee, wandern ein Stück und schlüpfen irgendwo wieder unter, um sich mit einem fremden Weibchen zu paaren. Wenn im Frühling dann der Schnee taut, fällt die Welt der Berglemminge buchstäblich in sich zusammen. Ihres schützenden Daches beraubt, müssen sie sich einen neuen Unterschlupf suchen und dabei auch noch mit dem vielen Schmelzwasser klarkommen. Viele stürzen sich deshalb todesmutig ins Wasser. Aber nicht um Selbstmord zu begehen, wie der Mythos glauben lassen will, sondern um das nächste Ufer zu erreichen und dort vielleicht einen neuen Lebensraum. Bald schon sind alle Behausungen besetzt, und die Berglemminge vermehren sich fleißig weiter. Da die Tiere bereits im Alter von einem Monat geschlechtsreif werden, kann es ein Weibchen nach einem Jahr auf über 1.000 Nachkommen bringen. Theoretisch. Denn natürlich überleben längst nicht alle: Raubmöwen, Polarfuchs und neuerdings, bedingt durch den Klimawandel, auch der Rotfuchs, stellen ihnen nach. Sie alle hängen von dem kleinen Nager ab. Bleibt er aus, wandern sie wieder ab oder bringen ihre Jungen nicht durch. Schließlich vermehren sich die Berglemminge so stark, dass sie wieder auf Wanderschaft gehen müssen: Richtung Süden unterhalb der Baumgrenze, weil es dort mehr zu fressen gibt. Dort sind sie allerdings nicht willkommen: Der Waldlemming, eine verwandte Art, hält das Terrain besetzt. Ein Überlebenskampf beginnt! Entkräftet und fern der vertrauten Umgebung gehen die meisten der Berglemminge zugrunde. Ihre im Wasser treibenden Körper nähren den Mythos vom Massenselbstmord der Lemminge aufs Neue. Dann wird es still um die bunt gescheckten Nager, manchmal jahrelang. Ob der Klimawandel bereits eine Rolle dabei spielt, dass die Jahre mit der Berglemming-Population immer seltener werden, ist noch unklar. Sicher ist nur, dass er die Welt des Berglemmings verändern wird und damit auch die von all den Tieren, die vom Berglemming abhängig sind. Zoltan Török begleitet den Berglemming durch ein ganzes Jahr und bleibt ihm dabei mit der Kamera immer dicht auf den Fersen. Eingebettet in die grandiose skandinavische Bergwelt, zeigt dieser Naturfilm alles über Dichtung und Wahrheit rund um den kleinen Giganten des Nordens.
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Die weniger bekannte Blauelster hat eines der seltsamsten Verbreitungsgebiete im Tierreich: Es gibt sie nur im äußersten Westen Europas und in Ostasien. Schuld daran sind die Eiszeiten, die einen Keil zwischen die ehemals durchgehende Population trieben.
Elstern, wie diese beiden in der mongolischen Steppe, ernähren sich im Winter vorwiegend von Parasiten, wie z.B. Zecken, welche sie von Weidetieren picken. Wahrscheinlich kamen sie so auch zu ihren langen Schwanzfedern – um auf den Tieren besser balancieren zu können.
Die sogenannte echte Elster mit ihrem typischen schwarz-weißen Gefieder ist fast auf der gesamten nördlichen Hemisphäre verbreitet. Die meisten Menschen haben ein negatives Bild von ihr, aber nicht alles, was wir über diesen Vogel zu wissen meinen, ist wahr.
Flötenkrähenstare sind in Australien bekannt für ihre Angriffe auf Menschen und Tiere während der Brutzeit. Die meist harmlosen Attacken haben einen ernsten Hintergrund: Häufig haben die Vögel schlechte Erfahrungen mit Menschen gemacht.
Eine Elster, die gar keine ist: Flötenkrähenstare in Australien sind eher so etwas wie Ur-Singvögel und wurden nur wegen ihres ähnlichen Aussehens als „Magpies“ bezeichnet – zu Deutsch: Elstern.
Blauelstern haben eine besondere Eigenschaft, die sie von allen anderen Elstern und sogar den meisten anderen Tieren unterscheidet: Sie sind sozial und helfen auch Nicht-Verwandten bei der Aufzucht und Verteidigung ihrer Jungen.
Elstern besitzen die Fähigkeit zur Objektpermanenz, d.h. sie wissen, dass ein Objekt auch weiterhin existiert, selbst wenn sie es gerade nicht sehen. Diese Fähigkeit brauchen Vögel, um Nahrungsverstecke wiederzufinden. Sie können sich dadurch allerdings auch merken, dass sich unter Alufolie meist etwas zu Fressen verbirgt.