Ulrike Ottinger breitet in "Die koreanische Hochzeitstruhe" eine fremde, farbenprächtige, exotisch erscheinende Welt vor dem Zuschauer aus. Dabei vermittelt sie Einblicke in die moderne südkoreanische Gesellschaft der Megacities, die sich in Familienangelegenheiten erstaunlich konservative Traditionen bewahrt hat. Schöne Kleider, faszinierende Rituale, perfekt inszenierte Momente gehören dazu. Dennoch wertet Ottinger das Beobachtete nicht: "Ich kam eines Tages in Seoul an und habe mir alles angesehen, bin umhergefahren und -gelaufen und habe vor allem geschaut. Und genau so habe ich auch gedreht. Ich habe mit der Kamera Dinge gesammelt, die mir auffielen." Entstanden ist ein modernes ethnografisches Märchen, eine Schatzkiste der Eindrücke und Stimmungen.
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