Schokolade - schon das Wort zergeht genüsslich auf der Zunge. Sie kann belohnen, versöhnen, trösten. Ob süß oder bitter, mit Früchten, Nüssen, Gewürzen: es gibt sie in unzähligen Varianten. Zu DDR-Zeiten mussten die Produzenten die Schokoladenproduktion drosseln. Die Devisenknappheit zwang zum Verzicht auf Kakao. Aus dem kreativen Umgang mit dem Mangel wurde eine Tugend. Ein spezieller DDR-Schokoladengeschmack breitete sich aus: mit "Vitalade", "Knusperflocken" oder "Schlagersüßtafeln". Schokolade - schon das gesprochene Wort zergeht genüsslich auf der Zunge. Sie kann nähren, belohnen, versöhnen, trösten - sie ist einfach zu vielem fähig. Ob süß oder bitter, ob mit Früchten, Nüssen oder Gewürzen - es gibt sie in unzähligen Varianten. Und es gibt kaum jemanden, der sie nicht mag. In Deutschland werden pro Jahr und Person im Schnitt neun Kilogramm vernascht. Die Erfolgsgeschichte der Schokolade begann im 19. Jahrhundert, als die Industrialisierung einsetzte. Die deutsche Fabrik, die 1804 als erste mit der Süßwarenproduktion begann, war die in Halle ansässige Firma Miethe. In Leipzig fasste Wilhelm Felsche als erster deutscher Konditor den Entschluss, sich ab 1821 auf Schokolade zu spezialisieren. Die Angebote machten sein Café zum legendären Ort. Einige Jahre später entwickelte sich Dresden zum Zentrum der deutschen Schokoladenindustrie. Zu DDR-Zeiten waren die Produzenten aus Mitteldeutschland dagegen gezwungen, die Schokoladenproduktion zu drosseln. Die Devisenknappheit zwang sie immer mehr, auf Kakao zu verzichten. Aus dem kreativen Umgang mit dem Mangel wurde eine Tugend. Ein spezieller "DDR-Schokoladengeschmack" breitete sich aus - mit "Vitalade", "Knusperflocken" oder "Schlagersüßtafeln". Der Film erzählt Geschichten, die im Gestern und im Heute zu finden sind, die Vergangenheit und Gegenwart verbinden. Wer weiß schon, dass aus der Firma Miethe das heute weithin erfolgreiche "Halloren"-Unternehmen wurde, dass DDR-Marken wie "Zetti" in Zeitz und "Rotstern" in Saalfeld eine zweite Chance bekommen haben, dass die "Knusperflocken" dabei sind, den gesamtdeutschen Markt zu erobern? Und wer kennt sie überhaupt, die einfallsreichen Chocolatiers, die das Schokolademachen inzwischen als kunstvolles Handwerk ausleben? In Erfurt ist es Alexander Kühn, der einst auszog, um in Australien heimisch zu werden und nun auf der Krämerbrücke viele Leckermäuler mit selbst kreierten Weltneuheiten verwöhnt.
* Transparenzhinweis: Für gekennzeichnete Links erhalten wir Provisionen im Rahmen eines Affiliate-Partnerprogramms. Das bedeutet keine Mehrkosten für Käufer, unterstützt uns aber bei der Finanzierung dieser Website.
Alle Preisangaben ohne Gewähr, Preise ggf. plus Porto & Versandkosten.
Bestimmte Inhalte, die auf dieser Website angezeigt werden, stammen von Amazon. Diese Inhalte werden "wie besehen" bereitgestellt und können jederzeit geändert oder entfernt werden.