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Die schöne Helena

(Helen of Troy) USA/I/F, 1956

  • 5 Fans jüngerälter
  • Wertung0 129911noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

FSK 12
Um Handelsbeziehungen für das von den Griechen zerstörte und nun wieder aufgebaute Troia zu ermöglichen, möchte Prinz Paris, Sohn des Priamos, mit den Griechen Frieden schließen. Priamos gibt ihm ein Schiff. Die Priesterbefragungen scheinen günstig - Kassandras Prognose ausgenommen. Weiter bemängelt der hohe Priester, dass Paris nur Aphrodite verehrt. Der Sohn des Priamos tritt die Reise mit Aeneas an. Auf See gelangt das Schiff in einen Sturm, Paris geht über Bord und strandet in Sparta.
Dort wird er von Helena, die ihre Amme besucht, gefunden. Als Schiffbrüchiger, noch benommen, glaubt er in ihr die Göttin der Liebe vor sich zu haben. Nach anfänglicher Skepsis erkennt Helena, die sich ihm gegenüber als Sklavin ausgibt, an seinem Gebaren die edle Abstammung des Prinzen, versorgt ihn und empfiehlt ihm die Flucht mit einem nahe gelegenen phönikischen Schiff. Auch erfährt Paris, bereits verliebt in sie, dass eine Tagung der Griechenfürsten bevorsteht. Er macht sich auf dem Weg zum Palast des Menelaos.
Die Atriden, Ajax, Diomedes und Nestor sind dort bereits anwesend. Odysseus trifft ein ("Seid gegrüsst Piratenbrüder"), kurz nach ihm Achill, welcher mit Ajax in Streit gerät.
„Achill: Ich und mein treuer Freund Patroklos. Wir beide sind allein imstande uns jedes Gegners zu erwehren.
Ajax: Daran zweifle ich!
Achill: Wer?
Ajax: Ich, Ajax!
Achill: Ajax, der mich nachahmt? Du eitler dünkelhafter Gernegroß.
Ajax (zu allen): Um ihn nachzuahmen braucht ich einen dreifachen Panzer. Nur daher stammt sein Ruhm, er ist unverwundbar.
Achill (zu allen): Bringt ihn zum Schweigen. Es wäre gefährlich, mich in Zorn zu bringen.
Ajax (zu allen) Seine Haut ist in Wahrheit so leicht zu verletzen, wie seine Eitelkeit. Und seine Ferse erst, die schmerzt bereits der Druck des Leders!
Achill: Ich kämpfe nicht mit den Füßen, Ajax. [....]
Menelaos: Genug Gestreit. Wir müssen Zwietracht meiden.
Odysseus: Du verlangst Unmögliches. Wir waren uns nie einig und werden es niemals sein.“ – John Twist, Hugh Gray; Deutsche Mondial Film GmbH : Die schöne Helena
Paris triff ein und stellt sich und sein Friedensangebot vor. Sofort ist zu hören, dass keineswegs alle Griechenfürsten einen Krieg gegen Troja wollen. Insbesondere Nestor und Diomedes sind an einem Frieden interessiert. Für die Kriegstreiber Menelaos und Agamemnon ist es nun günstig zu bezweifeln, dass es sich bei ihren Besucher um den trojanischen Prinzen handelt. Da Paris im Ruf steht, ein guter Faustkämpfer zu sein, schlagen sie einen Faustkampf vor. Ajax tritt gegen ihn an. Als die im Palast eingetroffene Helena, von Paris unbemerkt, einen Teil des Kampfes beiwohnt, muss Menelaos erkennen, dass sie dem Troianer bereits begegnet ist. Nach dem Ende des Kampfes gibt er vor, mit Paris am nächsten Tag verhandeln zu wollen.
Helena erkennt, dass ihr Gatte Paris übel gesinnt ist, bereitet die Flucht des Troianers mit einem phönikischen Schiff vor und lässt ihn durch ihre Leibsklavin Andraste warnen. Sie verbringt mit ihm die Nacht am Strand, morgens werden sie von den Soldaten ihres Mannes überrascht. Paris entscheidet sich kurzerhand mit ihr zu fliehen. Im Palast erkennen die Atriden die Tatsachen und rufen zum Krieg gegen Troia auf.
„Agamemnon: Er hat sie fort geschleppt - gegen ihren Willen.
Odysseus: Wie sie sich gewehrt haben wird und vergeblich um Hilfe gerufen. [...]
Agamemnon: Wir senden Herolde in alle Gaue und rufen zum heiligen Krieg um unsere Ehre auf.
Odysseus: So wird man ihn wohl später einmal nennen, diesen Krieg. [...]
Agamemnon: Es ist meine heilige Pflicht die Griechen anzuführen im Kampf um die Ehre meines Bruders.
Odysseus: (laut) Weise Worte Agamemnon. Ich werde dir folgen (leise, für sich) und dir sagen, was du zu tun hast, wie so oft schon.“ – John Twist, Hugh Gray; Deutsche Mondial Film GmbH : Die schöne Helena
In der Stadt am Hellespont ist die Freude groß, als der tot geglaubte Prinz heimkehrt. Helena wird mit gemischten Gefühlen willkommen geheißen. Priamos und Hektor bereiten den Krieg vor.
Die griechische Flotte trifft ein. Auf den Rat des Odysseus hin wird zunächst ein Lager errichtet und der erste Angriff mit Rammen und fahrbaren Holztürmen gut vorbereitet.
Beim darauf folgenden Kampf gelingt es Paris, Hektor das Leben zu retten. Es kommt zu kurzen Zweikämpfen zwischen Achill und Hektor sowie Menelaos und Paris. Die Griechen müssen zum Rückzug aufrufen. Der von Achill tödlich verletzte Polydoros stirbt im Beisein seiner Brüder.
Die Griechen bereiten sich auf eine jahrelange Belagerung vor und unternahmen in der Umgebung von Troia Raubzüge. Als Agamemnon angeheitert und unüberlegt dem Achill eine Gespielin entreißt, entschließt sich der Pelide nicht mehr zu kämpfen. Um den Krieg zu beenden und die Griechen zum Abzug zu bewegen, möchte sich Helena dem Menelaos auszuliefern. Die Griechen nehmen eine entsprechende Vereinbarung dem Schein nach an. Nachdem Hektor sie übergeben hat, stellen die Griechen Tributforderungen. Paris gelingt es Helena an sich zu reißen, bei der anschließenden Jagd in Streitwagen tötet er Patroklos.
Achill will den Tod des Patroklos im Zweikampf rächen, Hektor nimmt anstatt des Paris diese Herausforderung an. Der Kampf findet vor dem Skäischen Tor statt. Achill besiegt Hektor und schleift mit seinem Streitwagen dessen Körper vor den Stadtmauern. Bogenschützen schießen auf ihn, schließlich trifft ihn ein Pfeil des Paris tödlich in die Ferse.
Odysseus will den Siegestaumel, in dem sich die Trojaner befinden, ausnützen und schlägt einen scheinbaren Abzug des Heeres vor. Gleichzeitig hat er bereits ein riesiges hölzernes Pferd zimmern lassen. Er geht davon aus, dass die Trojaner das Pferd in ihre Stadt karren.
So geschieht es. Nach einer ausschweifenden Siegesfeier verlassen im Pferd versteckte Krieger das Ross und lassen die mittlerweile zurückgekehrten Griechenheere in die Stadt. Troja wird gebrandschatzt und zerstört.
Priamos befiehlt Aeneas, dem er Andromache und seinen Enkel anvertraut, und Paris die Flucht durch das Nordtor. Er und Hekabe werden von Menelaos gefangen genommen. Cassandra wird von Ajax im Tempel gekascht.
Helena und Paris werden auf der Flucht von Menelaos aufgegriffen. Es kommt zum Zweikampf der Männer. Als Menelaos zu unterliegen droht, wird Paris von einem Soldaten von hinten erstochen.
Während der Rückreise denkt Helena an die Gespräche mit Paris.
(Dieser Text basiert auf dem Artikel Die schöne Helena (Film) aus der freien Enzyklopädie Wikipedia und steht unter der Lizenz Creative Commons CC-BY-SA 3.0 Unported (Kurzfassung). In der Wikipedia ist eine Liste der Autoren verfügbar.)

Die schöne Helena Streams

  • Die schöne Helena
    118 min.
    ab € 3,99*

im Fernsehen

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