In dem Eröffnungsstück des diesjährigen Berliner Theatertreffens, "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir", thematisiert der Autor Christoph Schlingensief, Enfant terrible der deutschen Theaterszene, Provokateur und Aktionskünstler, seine Krebserkrankung. In der Begründung der Jury zur Auswahl des Stücks heißt es: "Dieses Fluxus-Oratorium ist beseelt von der Idee, dass Kunst und Leben nicht voneinander zu trennen sind." Das Stück sei "höchst ergreifend und von einer Unmittelbarkeit, der man im Theater selten begegnet". "Eine Kirche der Angst vor dem Fremden in mir" ist ein Stück voller Mut zum Kitsch, eine Demonstration von Poesie, Trauer und Wärme. Es ist aber auch eine Huldigung Schlingensiefs an seinen Übervater Joseph Beuys und die Künstler des Fluxus, denen das Leben und Sterben selbst als Kunstwerk galt.
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