Das Zölibat - zahlreiche Pfarrer leiden unter der von der katholischen Kirche verordneten Ehelosigkeit. Der junge Pfarrer Georg Mittenzwey ist einer von ihnen. Seine aufrichtige Liebe zu der Kunstlehrerin der örtlichen Behindertenschule, Eva Buschbaum, hält er vor Verwandten, Bekannten und Vorgesetzten geheim. Auch Eva wagt es nicht, sich jemandem anzuvertrauen. Allzu beliebt ist Georg in der kleinen bayrischen Gemeinde. Er ist der Stolz seiner strenggläubigen, prinzipientreuen Mutter. Die Jugend des Ortes schätzt ihn als sportlichen, immer aufgeschlossenen Pfarrer, mit dem man über alle Probleme sprechen kann. Die heimlichen Verabredungen mit Eva, das Versteckspiel und die Geheimnistuerei gehen an Georg nicht spurlos vorbei. Gelegentliche Anfälle von Atemnot weiten sich unter dem Druck von Arbeit und verbotener Zuneigung zu regelrechten Erstickungsanfällen aus. Als in anonymen Briefen an den Rektor von Evas Schule auf die Beziehung angespielt wird, erscheint die Lage des jungen Paares aussichtsloser denn je. Georg versucht, sich seinem Bischof zu eröffnen. Doch es gibt noch ein weiteres Problem: Eines Tages muss Eva feststellen, dass sie von Georg ein Kind erwartet.
(Freiburger Nachrichten, 11.10.1993, S. 2/Neue Zürcher Zeitung, Nr. 198, 28.08.1995. S. 24)
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