Im Nobel-Nachtclub "Exotica" treffen sich Geschäftsmänner mit guten Manieren und teuren Anzügen. Männer wie der Steuerprüfer Francis Brown lassen die Tänzerinnen für einige Dollar an ihre Tische kommen. Dabei gilt: "Anfassen verboten". Für Francis ist die Bar ein unentbehrlicher Teil seines Lebens geworden. Nachdem vor Jahren seine Tochter ermordet wurde, betrachtet er allabendlich die Strip-Tänzerin Christina. Eric, Christinas Ex-Liebhaber und Angestellter im Club, ist mittlerweile mit Zoe zusammen, der Besitzerin des "Exotica", die ein Kind von ihm erwartet. Eric ist die "besondere" Beziehung zwischen Christina und Francis ein Dorn im Auge. Getrieben von Eifersucht, gelingt es ihm, Francis dazu zu verleiten, die Regeln des Clubs zu brechen. Das führt zum Ausschluss von Francis aus den edlen Räumen der kontaktlosen, der berührungslosen Reize...
(arte)
Der 1960 im ägyptischen Kairo geborene Atom Egoyan kam als Sohn eines armenischen Künstlerehepaars zur Welt, das ihrem Kind den ungewöhnlichen Vornamen gab, weil in seinem Geburtsjahr in Ägypten ein Atomkraftwerk errichtet wurde. Drei Jahre später übersiedelte die Familie aufgrund von Nassers nationalistischer Politik an die kanadische Westküste. Mit seinen armenischen Wurzeln setzte sich Atom Egoyan immer wieder auseinander, in Filmen wie "Calendar" (1993) und "Ararat" (2002); um Identitätsprobleme kreisen nicht nur seine Regiearbeiten "Die nächsten Angehörigen (1984) und "Familienbilder" (1987), sondern auch seine Meisterwerke "Exotica" (1994) und "Das süße Jenseits" (1997).
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