Wie einfach es inzwischen ist, mit frei verfügbaren Tools täuschend echte Fake-Inhalte zu erstellen, und wie rasant sich diese Technologien verbreiten, zeigt die ARD-Doku mit Host Collien Fernandes. Wie werden Deepfakes gezielt eingesetzt, um Menschen zu sexualisieren, zu diskreditieren oder zu manipulieren? Im Film spricht Moderatorin und Schauspielerin, die sich seit Jahren mit dem Thema Deepfakes und digitale Gewalt beschäftigt und sich für strengere Gesetze und mehr Schutz von Opfern engagiert, mit Expertinnen und Experten aus Wissenschaft und Zivilgesellschaft. Der ehemalige Meta-Sicherheitsbeauftragte Sandeep Abraham gibt beispielsweise Einblicke in interne Mechanismen der Plattformökonomie und schildert, wie milliardenschwere Werbesysteme auch von betrügerischen Inhalten profitieren. Mit der Organisation HateAid, die sich für die Rechte von Betroffenen digitaler Gewalt einsetzt, spricht Fernandes darüber, welche rechtlichen und gesellschaftlichen Schutzmechanismen gestärkt werden müssten. Dabei stehen konkrete Lösungsansätze im Fokus: Gemeinsam mit einer Berliner Schulklasse diskutiert sie zusammen mit Digitalberater Gavin Karlmeier Strategien zur digitalen Selbstverteidigung. Wie sinnvoll und zielführend sind Social-Media-Verbote, Klarnamenpflicht und Identifikationspflichten wirklich? Anika Gruner vom Start-up Neuromancer zeigt, wie Deepfakes technisch zuverlässig entlarvt werden können - etwa durch KI-gesteuerte forensische Analysen, die manipulierte Bildstrukturen mithilfe sogenannter "Heatmaps" sichtbar machen.
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