Nach dem Tod von Ilse Oppelt reist ihre Asche von Thüringen in die Niederlande. Eine Seebestattung, wie sie sich die Verstorbene gewünscht hatte, schlägt dort nur mit einem Drittel der Kosten zu Buche. Für 350 Euro lässt es der Niederländer John Bassant bei der Zeremonie an nichts fehlen: Schiff, Flagge, Glocke, ein letzter Gruß und die Urne versinkt in der Nordsee. Pro Tag gibt es in der Bundesrepublik etwa 2.300 Tote. Eine krisenfeste Einnahmequelle für die etwa 4.000 Bestatter, könnte man meinen. Denn aus rechtlichen Gründen dürfen in Deutschland nur sie die Toten vom Sterbeort abholen und die Bestattung durchführen. Seit Jahren allerdings leidet die Branche. Die Umsätze gingen um rund 20 Prozent zurück. Der Grund ist, dass die Kunden immer stärker aufs Geld achten.
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