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6

George

D, 2013
George
Bild: 3sat
  • 6 Fans 
  • Wertung5 324835.00Stimmen: 2eigene Wertung: -

Filminfos

Deutschlandpremiere: 22.07.2013
Deutsche Erstausstrahlung: 22.07.2013 (arte)
Götz George spielt seinen Vater: Heinrich George. Ein außergewöhnliches Dokudrama über einen besessenen Theatermann, das auch die Frage nach der Verantwortung des Künstlers in der Diktatur stellt. Als "König im Reich der Phantasie" wurde Heinrich George in den 20er Jahren gefeiert. Er brillierte auf der Bühne unter anderem in seiner Lieblingsrolle als "Götz von Berlichingen" und im Film in Fritz Langs "Metropolis" oder als Franz Biberkopf in der Verfilmung von Döblins Roman "Berlin Alexanderplatz". Auch nachdem die Nazis an die Macht gekommen waren, wollte er spielen - in Deutschland, und das um jeden Preis. Und er spielte: in Literatur- und Theaterverfilmungen wie "Der Postmeister" und "Der Biberpelz" ebenso wie in Propagandastreifen wie "Hitlerjunge Quex", "Jud Süß" oder "Kolberg". George akzeptierte, als Goebbels ihm die Intendanz des Schillertheaters anbot, und lobte Hitler in Reden und Interviews. Aber er trat auch für andere Künstler ein, mitunter mutig und entschlossen. Jüdische Kollegen und Oppositionelle fanden im Schillertheater Schutz. Bis zuletzt hielt George in der Öffentlichkeit zum Regime und rief noch im April 1945 zum Endkampf auf. Nach dem Krieg wurde er vom NKWD verhaftet und der "Verbrechen gegen die Menschlichkeit" angeklagt. Nach wochenlangen Verhören erfolgte die Verurteilung. George wurde in das Lager Hohenschönhausen überstellt. Auch dort spielte er, diesmal unter elenden Bedingungen. Er gründete eine Theatergruppe, spielte den Faust, später in Sachsenhausen brachte er den Postmeister auf Russisch auf die Bühne. Nach über 14 Monaten im Lager starb Heinrich George, von den Haftbedingungen geschwächt und krank, an den Folgen einer Blinddarmentzündung. "Jahrhundertschauspieler" mit Widersprüchen Im Mittelpunkt des Films stehen die letzten Lebensjahre Heinrich Georges. Dabei befasst sich "George" intensiv mit dem Thema der Schuld und Verantwortung des Künstlers in der Diktatur. Mit zahlreichen Spielszenen, dokumentarischen Archiv-Aufnahmen und Interviews nähert sich das Dokudrama dem "Jahrhundertschauspieler" und zeigt die Faszination, die von der elementaren Gestaltungskraft Georges ausging, ebenso wie die Widersprüche in seiner Person, die einen exzentrischen, hochsensiblen und gefährdeten Charakter hinter der wuchtigen Erscheinung sichtbar werden lassen. Prominent besetzt: Götz George verkörpert seinen Vater Heinrich George. In weiteren Rollen spielen Martin Wuttke (Joseph Goebbels), Muriel Baumeister (Berta Drews), Thomas Thieme (Paul Wegener), Burghart Klaußner (Helmut Maurer), Leonie Benesch (Margot Hanke) und Hanns Zischler (Max Beckmann). Als Zeitzeugen äußern sich u. a. die Söhne Jan und Götz George sowie Anneliese Uhlig und Christian Weisenborn. Produziert wurde "George" von teamWorx in Koproduktion mit dem SWR (Federführer), WDR, RBB und NDR sowie in Kooperation mit Arte. Gefördert wurde "George" vom Medienboard Berlin-Brandenburg, MFG Baden-Württemberg und Filmstiftung NRW.
(SWR)
Rubriken: Dokumentation, Drama
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