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6

Habsburg und der Dom

St. Stephan unter dem DoppeladlerA, 2018

ORF
  • 6 Fans jüngerälter
  • Wertung0 115452noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

Deutsche Erstausstrahlung: 26.01.2020 (3sat)
Habsburg und der Stephansdom - das war immer eine ganz spezielle Beziehung. Der Dom war die perfekte Kulisse für die großen sakralen Auftritte der Herrscherfamilie. Über Jahrhunderte versuchten die Habsburger, den Dom zu kontrollieren und zu instrumentalisieren. Von Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt über die maximilianische Doppelhochzeit bis zurück zur Gründung des Doms durch Rudolf den Stifter lässt sich eine einheitliche Handschrift erkennen: St. Stephan, das eigentlich die Kirche der Bürgerinnen und Bürger war und sich selbst gehörte, sollte zur Bühne für das Gottesgnadentum der Habsburger werden. Der Film von Manfred Corrine beleuchtet 100 Jahre nach dem Ende der Habsburgermonarchie die Verbindung zwischen dem Wiener Stephansdom und dem Herrschergeschlecht.
Denn die Kirche der Wienerinnen und Wiener ist in ihrer Geschichte eng mit jener der Babenberger und der Habsburger verknüpft, die Österreich bis ins Jahr 1918 geprägt haben - von Rudolf dem Stifter, der den Dom 1359 vergrößern und den Südturm erbauen ließ, bis zu Kaiser Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt, der von St. Stephan zur Kapuzinergruft zog. Gleichzeitig war der Dom seit jeher eine Kirche der Bürgerinnen und Bürger, die schon vor den Umbauten durch Rudolf den Stifter den albertinischen Chor errichteten und später durch zahlreiche Spenden die vielen Säulenfiguren im Langhaus stifteten. Die Geschichte des Wahrzeichens wird vor allem anhand baulicher und künstlerischer Details des Doms erzählt, die wiederum auf jene Personen rückschließen lassen, die mit St. Stephan in Verbindung standen. Neben architektonischen Aufnahmen, die vorwiegend mit Drohnen bewerkstelligt wurden, führt die filmische Spurensuche in diverse Archive, Museen und in die Akademie der Wissenschaften.
Dort entdeckte die Produktion besondere Archivalien, die anhand computergenerierter Darstellungen zum Leben erweckt werden. Schlüsselszenen des Films werden außerdem in Reenactments dargestellt.
(ARD-alpha)
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im Fernsehen

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  • "Habsburg und der Dom - St. Stephan unter dem Doppeladler", Habsburg und der Stephansdom - das war immer eine ganz spezielle Beziehung. Der Dom war die perfekte Kulisse für die großen sakralen Auftritte der Herrscherfamilie. Über Jahrhunderte versuchten die Habsburger, den Dom zu kontrollieren und zu instrumentalisieren. Von Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt über die maximilianische Doppelhochzeit bis zurück zur Gründung des Doms durch Rudolf den Stifter lässt sich eine einheitliche Handschrift erkennen: St. Stephan, das eigentlich die Kirche der Bürgerinnen und Bürger war und sich selbst gehörte, sollte zur Bühne für das Gottesgnadentum der Habsburger werden.
    "Habsburg und der Dom - St. Stephan unter dem Doppeladler", Habsburg und der Stephansdom - das war immer eine ganz spezielle Beziehung. Der Dom war die perfekte Kulisse für die großen sakralen Auftritte der Herrscherfamilie. Über Jahrhunderte versuchten die Habsburger, den Dom zu kontrollieren und zu instrumentalisieren. Von Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt über die maximilianische Doppelhochzeit bis zurück zur Gründung des Doms durch Rudolf den Stifter lässt sich eine einheitliche Handschrift erkennen: St. Stephan, das eigentlich die Kirche der Bürgerinnen und Bürger war und sich selbst gehörte, sollte zur Bühne für das Gottesgnadentum der Habsburger werden.
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    "Habsburg und der Dom - St. Stephan unter dem Doppeladler", Habsburg und der Stephansdom - das war immer eine ganz spezielle Beziehung. Der Dom war die perfekte Kulisse für die großen sakralen Auftritte der Herrscherfamilie. Über Jahrhunderte versuchten die Habsburger, den Dom zu kontrollieren und zu instrumentalisieren. Von Franz Josephs berühmtem Trauerkondukt über die maximilianische Doppelhochzeit bis zurück zur Gründung des Doms durch Rudolf den Stifter lässt sich eine einheitliche Handschrift erkennen: St. Stephan, das eigentlich die Kirche der Bürgerinnen und Bürger war und sich selbst gehörte, sollte zur Bühne für das Gottesgnadentum der Habsburger werden.
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