Die Schweiz sieht sich gerne als Hort der Freiheit und der Unabhängigkeit. Doch ihr Image ist bei weitem nicht mehr so glanzvoll, wie die Schweizerinnen und Schweizer dies gerne hätten. Fast täglich demontieren negative Schlagzeilen zu Steuerstreit, Bankgeheimnis oder Einschränkung der Personenfreizügigkeit das Bild der neutralen, demokratischen Schweiz. Die beiden Filmemacher Simon Baumann und Andreas Pfiffner wollen die Schweiz wieder in ein besseres Licht rücken. Wie dies möglich wär, wissen die beiden auch nicht so genau. Also befragen sie kurzerhand authentische Bürgerinnen und Bürger auf der Strasse, ziehen von Einfamilienhaus zu Einfamilienhaus und wagen sogar einen Sprung ins deutsche Nachbarland. Auch PR-Fachleute und einen deutschen Image-Fachmann ziehen sie hinzu. Entstanden ist ein satirischer Dokumentarfilm, der mit eigenwilligen Mitteln den Mangel an Solidarität und zunehmende Fremdenfeindlichkeit im Kleinstaat Schweiz entlarvt. Der Film, am Filmfestival Locarno 2012 uraufgeführt, wurde zu einem der meistdiskutierten Werke am Festival.
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