Matriarchalische Strukturen im Tierreich finden seit einigen Jahren verstärkt Interesse in der Forschung. Bei den Elefantenkühen Afrikas wird Solidarität im Familienverband großgeschrieben. Das erfahrenste Weibchen führt die Gruppe an und sichert so deren Überleben. Sie kennt ihre Umgebung in- und auswendig und weiß ganz genau, wo Nahrung und Wasserstellen zu finden sind. Daher ist sie besonders während der Trockenzeit unverzichtbar. Bei den Tüpfelhyänen sind die Weibchen größer und stärker als die Männchen. Sie tragen Verantwortung, treffen Entscheidungen für die Gruppe und schlichten Konflikte. Bei der Machtverteilung unter den Weibchen spielen soziale Beziehungen eine wichtige Rolle. Auch die Zebramangusten sind matriarchalisch organisiert. Die Weibchen schrecken vor Auseinandersetzungen nicht zurück und führen ihre Gruppe mitunter sogar absichtlich in den Kampf. Ebenso kommt es vor, dass die älteren, dominanten Weibchen gezielt die Jungen ihrer niederrangigen Artgenossinnen töten, damit ihr eigener Nachwuchs bessere Chancen hat.
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