Auf der Insel Borneo leben seltene Arten wie der Nasenaffe, den man hier in den Baumwipfeln des Regenwalds zu sehen bekommt. Doch blickt man über die Baumwipfel, sieht man Ölpalmen so weit das Auge reicht. Die Heimat der Nasenaffen, der Primärwald, schwindet dahin. Palmöl wird von der Insel aus in die ganze Welt geliefert und benötigt Millionen Hektar Plantagenfläche. Wo einst üppiger Regenwald stand, sind heute teilweise nur noch schmale Grünstreifen übrig. In den verbliebenen Waldgebieten leben Orang-Utans und Zwergelefanten, die aufgrund des Platz- und damit Nahrungsmangels zunehmend vom Aussterben bedroht sind. Die französischen Wissenschaftler Marc Ancrenaz und Isabelle Lackman haben deshalb vor knapp 25 Jahren die NGO Hutan gegründet und die Bewohner des Dorfes Sukau aktiv in ihr Naturschutzprojekt eingebunden. Die Mitglieder der NGO haben es sich zur Aufgabe gemacht, die verbleibenden Primärwälder miteinander zu verbinden, indem sie inmitten der Ölpalmen wieder Bäume pflanzen. So schaffen sie Wildtierkorridore und der Wald kann sich langsam regenerieren. Doch bevor gepflanzt werden kann, muss gerodet werden. Mit vereinten Kräften repariert das Wiederaufforstungsteam mühevoll den einzigartigen Wald, den andere zerstört haben.
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