Selbst wer noch nie auf Kuba gewesen ist, hat bestimmte Bilder von der Insel im Kopf: Straßenkreuzer mit Patina, imposante Altbauten, weiße Palmenstrände, Liebespaare am Malecón vor rauschenden Wellen. Diese Insel ist ein Mythos, mit Menschen, die eine besondere Lebensfreude ausstrahlen. "mareTV" erkundet die Küsten der Inselmitte. Von Havanna startet ein legendärer Zug Richtung Matanzas. Der Hershey Train hat seinen Namen von der Hershey Chocolate Corporation, die hier in den 1920er-Jahren eine große Zuckermühle betrieb und den wichtigen Rohstoff in die Hauptstadt transportieren musste. Heutzutage fahren auf der ältesten elektrifizierten Bahnstrecke der Karibik spanische Triebwagen, mit 60 Jahren auch schon recht betagt. Doch die Mechaniker sind auf Zack. Und so rollt der Zug meist ganz entspannt die knapp 100 Küstenkilometer entlang. Einen besonders schönen Arbeitsplatz haben die Salvavidas von Varadero, dem wohl berühmtesten Strand der Insel. Doch die Lebensretter müssen immer hellwach sein, denn auf den schneeweißen Sand rollen oft riesige Brecher. Dann kann es für die Badegäste schnell gefährlich werden. Und das Revier der Rettungsschwimmer erstreckt sich über 20 Kilometer. Ein bisschen weiter westlich geht es deutlich gemütlicher zu. Im idyllischen Meeresdorf Isabela de Sagua füllen sich am Abend die Stelzenhäuser, über dem Wasser sitzend schmeckt der Fisch besonders gut. Der Ort wird auch als das "Venedig Kubas" bezeichnet. Im 19. Jahrhundert war es ein wichtiger Handelshafen, 1985 wurde es vom Hurrikan "Kate" hart getroffen, doch die Bewohner*innen haben ihr Dorf auf der Landzunge wieder aufgebaut. Um die Küsten zu schützen, setzt Kuba seit einigen Jahren auf die Nachpflanzung von Mangroven. Über die nächsten 30 Jahre sollen so mehr als 11.000 Hektar dieses besonderen Ökosystems wieder hergestellt werden. Gefördert wird das Projekt von der UNO, beim Anpflanzen packen auch Schulklassen mit an. So lernen kubanische Kinder, welche Bedeutung das Meer für die Menschen hat und warum ein nachhaltiger Umgang mit den maritimen Lebensräumen so wichtig ist. Die einstige Kolonialstadt Trinidad an der Südküste Kubas gilt als einer der schönsten Orte der Karibik. Hier sind die Häuser besonders bunt. An der Plaza Mayor, dem neobarocken Hauptplatz, reiht sich ein Prachtbau an den nächsten. An der nur zwei Kilometer entfernten Küste machen sich die LobsterFischer bereit für den nächsten Fang. Dazu müssen sie tief hinabtauchen in das Karibische Meer. Dabei sind sie oft nicht allein, denn dieser Abschnitt an der Südküste gilt auch als besonders guter Spot für Sporttaucher*innen.
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An der "Playa Larga" im Süden der Insel: Der "Lange Strand" macht seinem Namen alle Ehre, vier Kilometer weißer, von Palmen gesäumter Sand. Dieser Teil der kubanischen Küste gilt auch als Taucherparadies.
Eine der berühmtesten Promenaden der Welt: Der Malecón in Havanna wird jeden Abend zum Laufsteg der Einheimischen, auch wenn die Wellen häufig über die Mauer schlagen.
Seit fast 100 Jahren auf den Gleisen: Der in Altrosa lackierte Elektrotriebwagen pendelt auf der Strecke zwischen Havanna und Matanzas – wenn er denn fährt und die Mechaniker nicht gerade irgendein Problem beheben müssen.
Die Strände von Varadero gehören zu den schönsten der gesamten Karibik. Damit sie auch sicher sind, hat das kubanische Tourismus-Ministerium ein flächendeckendes Netz von Rettungsschwimmer*innen organisiert.
Ein Oldtimer als Taxi: 25.000 Dollar hat Yudaisi Cordeiro Quiroz, genannt Tuti, für ihr Buick Cabrio hingelegt. Und dieselbe Summe hat die alleinerziehende Mutter nochmal investiert, um den 6-Meter-Schlitten fit zu kriegen.
Die "Iglesia de la Santísima" in Trinidad: Die Kirche ist eine der Hauptattraktionen der kolonialen Altstadt, seit 1988 sind Trinidad und die dazugehörigen Zuckerplantagen UNESCO-Weltkulturerbe.