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70

Lauf Junge lauf

D/PL/F, 2013

NDR/BR/bittersuess pictures/Hagen Keller
  • Platz 761470 Fans
  • Wertung4 1079364.20Stimmen: 5eigene: -

Filminfos

Der neunjährige Srulik entflieht aus dem Warschauer Getto. In seinem täglichen Überlebenskampf begegnen ihm wohlgesinnte Helfer, aber auch solche, die sich als Verräter entpuppen. Um zu überleben, muss er seine jüdische Identität geheim halten und sich als polnisch-katholisches Waisenkind ausgeben. Als er nach Kriegsende, mit neuer Identität, ein Zuhause findet, glaubt er sich am Ziel seiner Wünsche. Doch alles Verdrängte holt ihn wieder ein. Srulik ist neun Jahre alt, als ihm gerade noch rechtzeitig die Flucht aus dem Warschauer Getto gelingt.
Um den deutschen Soldaten zu entkommen, flieht er in ein riesiges und unwegsames Waldgebiet. Auf sich allein gestellt muss er lernen, in der Wildnis zu überleben. Da er von einem unerschütterlichen Überlebensinstinkt getrieben wird, übersteht er die ersten Monate seiner Flucht. Aber die eisige Kälte des Winters und die unerträgliche Einsamkeit treiben den Jungen in die Zivilisation zurück. Doch es ist schwierig, die Menschen zu erkennen, denen er trauen kann. Als er eines Tages an die Tür der Bäuerin Magda Janczyk klopft, deren Mann und Söhne sich den Partisanen angeschlossen haben, lernt Srulik die wohl wichtigste und zugleich schmerzlichste Lektion, um zu überleben: Magda bringt ihm bei, seine Religion und damit auch seine Identität zu verleugnen und sich fortan als katholischer Waisenjunge Jurek auszugeben.
Auf seiner dreijährigen Flucht durch das besetzte Polen bleibt die Angst vor Entdeckung sein ständiger Begleiter. Nur dadurch, dass Srulik immer stärker mit seiner falschen Identität verschmilzt und seine wahre Herkunft immer mehr verdrängt, gelingt ihm das Unmögliche: den Wahnsinn dieser Zeit zu überstehen. "Lauf, Junge, lauf" ist die Verfilmung des gleichnamigen Jugendromans des israelischen Autors Uri Orlev, basierend auf dem Schicksal von Yoram Friedman, der heute in Israel lebt. Mit großer erzählerischer Kraft zeichnet Pepe Danquarts so erschütterndes wie lebensbejahendes Kriegsdrama ein Kinderschicksal in einer unmenschlichen Zeit.
(3sat)
Pepe Danquart hat mehrfach Filmgeschichte geschrieben. Der große Durchbruch gelang dem deutschen Regisseur 1993 mit dem Kurzfilm "Schwarzfahrer", für den er im Folgejahr einen Oscar erhielt. Als Mitbegründer der Medienwerkstatt Freiburg gehörte er in den 80er Jahren zu den Pionieren des politischen Videofilms, die eine Gegenöffentlichkeit herstellen wollten. Danquarts Dokumentation "Heimspiel" (2000) über einen Ostberliner Eishockey-Club wurde von ARTE koproduziert. In den Folgejahren machte Danquart abwechselnd Dokumentar- und Spielfilme ("Basta - Rotwein oder Totsein", "Joschka und Herr Fischer"). Mehr im Internet unter: arte.tv/artefilmfestival.
(BR)
Daten
Länge: ca. 107 min.
Internationaler KinostartDi, 05.11.2013
Original-KinostartFr, 10.01.2014 (PL)
Deutscher KinostartDo, 17.04.2014
Deutsche TV-PremiereMo, 05.12.2016 (arte)
FSK 12
Originalsprache:Russisch
Kostenlose Start- und Streambenachrichtigung:
Cast & Crew

Lauf Junge lauf Streams

"Lauf Junge lauf" ist als Video/Stream erhältlich:
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Kommentare, Erinnerungen und Forum

Bilder

  • Jurek (Andrzej Tkacz) allein im Wald. Es regnet, er hat seine Kindergang verloren und hat Hunger.
    Bild: © bittersuess pictures / BR / Hagen Keller
  • Bei Gutsbesitzerin Frau Herman (Jeanette Hain) findet Jurek Unterschlupf, obwohl der SS-Offizier (Rainer Bock), mit dem sie eine Affäre hat, weiß, dass er ein Jude ist.
    Bild: © ZDF und BR, Hagen Keller
  • Jurek (Andrzej Tkacz) freundet sich mit einem entlaufenen Hund an.
    Bild: © ZDF und BR, Hagen Keller
  • Jurek (Andrzej Tkacz) versteckt sich im Keller im Haus Janczyk.
    Bild: © mdr/rbb/Hagen Keller
  • In den Wäldern um Warschau versteckt sich der Jude Srulik (Andrzej Tkacz) vor den deutschen Soldaten.
    Bild: © Hagen Keller / MKNS
  • Srulik (Andrzej Tkacz) in glücklichen Zeiten: Im Kreise seiner Freunde zu Hause.
    Bild: © bittersuess pictures/BR/Hagen Keller
  • Jurek (Andrzej Tkacz) und die anderen jüdischen Kinder sind auf Beutezug durch die umliegenden Bauernhöfe. Jurek klaut ein paar Kirschen. Als ein Junge gefasst wird, schaut Jurek zurück und überlegt, ob er ihm helfen kann.
    Bild: © ZDF und BR, Hagen Keller
  • Jurek (Andrzej Tkacz) quetscht sich die Hand in der Dreschmaschine. Frau Herman (Jeanette Hain) eilt ihm zu Hilfe.
    Bild: © BR, Hagen Keller / ZDF
  • Mosche Franklin (Itay Tiran) versucht Jurek (Andrzej Tkacz) zu seinen jüdischen Wurzeln und der jüdischen Religion zurückzuholen.
    Bild: © ZDF und BR, Hagen Keller
  • Jurek (Andrzej Tkacz) lernt, alleine im Wald zu überleben.
    Bild: © Hagen Keller / MKNS
  • Regie: Pepe Danquart, Kamera: Daniel Gottschalk, Produktion : Bittersüss
    Bild: © Hagen Keller / MKNS
  • Bäuerin Magda (Elisabeth Duda), die Jurek bei sich versteckt, wird von der Gestapo unter Druck gesetzt.
    Bild: © Hagen Keller / MKNS
  • Bei Familie Kowalski findet Jurek (Andrzej Tkacz) in Tochter Alina (Natalia Wajs) eine Freundin.
    Bild: © ZDF und BR, Hagen Keller
  • Mosche Franklin (Itay Tiran) will Jurek (Andrzej Tkacz) ins jüdische Waisenhaus nach Warschau bringen, doch Jurek wehrt sich.
    Bild: © BR, Hagen Keller / ZDF und BR, Hagen Keller
  • Die Nachbarskinder pinkeln alle zusammen nach dem Fußballspiel. Jurek muss aufpassen, dass er nicht als Jude entlarvt wird.
    Bild: © Hagen Keller / MKNS
  • Gutsbesitzerin Frau Herman (Jeanette Hain) kümmert sich liebevoll um den verletzten Jurek (Andrzej Tkacz).
    Bild: © Hagen Keller / MKNS
  • Jurek (Andrzej Tkacz) wird von einem SS-Offizier (Rainer Bock) verhört und in die Mangel genommen.
    Bild: © Hagen Keller / MKNS
  • Jurek (Andrzej Tkacz) hilft gegen Unterkunft und Verpflegung bei einer Bauernfamilie aus.
    Bild: © ZDF und BR, Hagen Keller
  • Mosche Franklin (Itay Tiran) versucht Jurek (Andrzej Tkacz) zu seinen jüdischen Wurzeln und der jüdischen Religion zurückzuholen. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br-foto.de.
    Bild: © BR/bittersuess pictures/Hagen Keller

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