Die Patientinnen und Patienten von Dr. Damas stehen am Ende ihres Lebens und sind sterbenskrank. Auf ärztliche Überweisung kommen sie in Begleitung von Angehörigen, Nachbarinnen oder Nachbarn in die Sprechstunde, um eine zweite ärztliche Meinung einzuholen. Auch wenn ihr baldiger Tod gewiss ist, haben sie das Bedürfnis, sich von einem Experten über den klinischen Krankheitsverlauf aufklären zu lassen, um sich auf das Kommende einstellen zu können. Das Gespräch bietet ihnen die Gelegenheit, jenseits vom unmittelbaren Leid auf ihr bisheriges Leben zurückzublicken und zu prüfen, ob sie bereit sind, noch mehr zu ertragen, um weiterzuleben. Ihre Entscheidung werden sie ihren Angehörigen, Freundinnen und Freunden mitteilen müssen. Statt ihre Furcht vor dem Lebensende zu verdrängen, stellen sie sich ihr. So wird die Sprechstunde zu einem seltenen Moment der Wahrheit. Die Gespräche sind offen und ehrlich. Ungeachtet der Schwere ihrer persönlichen Lage verlassen die Patientinnen und Patienten die Praxis innerlich gestärkt. Sie haben Halt gefunden, ihre Angst und Verzweiflung treffen auf Beistand, und auch wenn der Tod am Ende unausweichlich ist, konnten ihre Fragen und Zweifel geklärt werden. Ihr intensiver und vielschichtiger Austausch mit dem Arzt regt zum Nachdenken über das eigene Lebensende an.
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Ich kenne nicht den Inhalt, aber das Thema. Meine Frau starb in Belgien selbst bestimmend vor 10 Jahren am Beginn als in Belgien die gesetzlichen Grundvoraussetzungen dafür geschaffen wurden. Dafür gab es einen mehrseitigen Ethikvertrag, der alle damit verbundenen Auswirkungen beinhaltete. Wir haben mehrere Monate eingehend darüber recherchiert. . Die immer wieder von den Gegnern insbesondere der Kirche gleichbleibenden Argumenten werden durch die Bedingungen des Ethikvertrages (Belgien) ausgehebelt. Nur die Gegner wollen die Inhalte nicht zur Kenntnis nehmen und lesen Sie nicht. . Ich werde diese Dokumentation nicht ansehen. Aber für Interessenten, die darüber gerne Bescheid wissen, ist es sicherlich eine interessante Auseinandersetzung mit dem selbst bestimmenden Tod. Mit dem Tode meiner Frau nach 42 Jahren einer "intensiven" Gemeinschaft sind mindestens 60 % Lebensinhalte weggebrochen.