Santiago, die Hauptstadt Chiles, 1973 - kurz bevor das Militär unter Pinochet dem demokratischen Experiment Salvador Allendes ein brutales Ende bereitete. Der 11-jährige Indio Pedro, ein Junge aus dem Elendsviertel am Ufer des Mapocho, kommt in die Klasse des weißhäutigen und sommersprossigen Gonzalo Infante - wie die meisten auf der elitären Privatschule St. Patrick Sohn aus gutbürgerlichem Haus. Pater McEnroe, der sozial engagierte Schulleiter und Allende-Anhänger, nimmt seit einiger Zeit Jungen wie Pedro unter seine Fittiche. Die beiden Elfjährigen werden trotz aller Unterschiede bald zu den besten Freunden. Da Pedro für seinen Lebensunterhalt arbeiten muss, hilft Gonzalo seinem Freund, Fahnen an die vielen Demonstranten in der Stadt, sowohl an die Gegner als auch an die Anhänger Allendes, zu verkaufen. Dabei lernt Gonzalo auch die kecke Silvana kennen, die Tochter eines engagierten Kommunisten und mit Pedro entfernt verwandt. Beide Jungs verlieben sich in das Mädchen. Großzügig verteilt Silvana ihre Küsse, Eifersucht kommt nicht auf, es ist ein wunderschönes Spiel. Täglich radelt Gonzalo nun in das Elendsviertel, wo er Herzlichkeit, Gemeinschaft und Zuneigung erfährt. Doch von Tag zu Tag werden die politischen Spannungen und die soziale Kluft größer. Dann kommt der Militärputsch am 11. September, Willkür und Terror der Sieger beenden endgültig nicht nur Gonzalos Kindheit, aus dem Abenteuerspielplatz Leben wird blutiger Ernst.
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