Maria Muhar wird in Gegenwart von Kindern "knorrig, zittrig und komischerweise immer männlich". Eigentlich muss sie arbeiten und ist gereizt. Das Letzte, was sie jetzt gebrauchen kann, ist, auf den Nachwuchs ihrer Freundin aufzupassen und sich von einem oberg'scheiten Volksschüler die Welt erklären zu lassen. Nutzt aber nichts, da muss sie durch. Im Laufe des Abends stauen sich substanzielle Fragen auf: Ist das Leben zu kurz, um Kinder zu kriegen oder zu kurz, um keine zu kriegen? Soll man in herausfordernden Situationen wirklich man selbst sein? Muss man mit dem Theaterintendanten tatsächlich übers Stillen sprechen? Und dann ist da an diesem Abend die immer wiederkehrende Frage: Wo bleibt eigentlich ihre Freundin?...
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