15. Februar 2013, Tscheljabinsk: Aus dem Nichts durchbricht ein Meteorit auf russischem Gebiet die Erdatmosphäre und verursacht mit der massiven Druckwelle grosse Schäden; gegen 1500 Menschen werden verletzt. Seit 100 Jahren wurde kein Meteorit dieser Grösse mehr auf der Erde registriert. Meteoriten haben einen zweifelhaften Ruf: Erscheinen sie als Sternschnuppen am Himmel, sollen sie Glück bringen. Anderseits sind sie eine ständige Bedrohung für das Leben auf der Erde. Noch immer gilt ein Meteorit als Ursache für das Aussterben der Dinosaurier. Das bekannteste und besterhaltene Beispiel eines kosmischen Treffers ist der Meteor Crater in Arizona: Hier prallte vor rund 50 000 Jahren ein Eisenmeteorit von etwa 50 Metern Durchmesser auf die Erde. Die Folgen waren ein gewaltiger Feuerball, ein schweres Erdbeben und eine Schockwelle, die weitreichende Zerstörungen hinterliessen - dabei war dieser Meteorit vergleichsweise klein. Diese Dokumentation verbindet aktuelle internationale Forschungsprojekte und aufwendige High-End-Computergrafiken, eine markante Kameraführung und Bildsprache zu einem umfassenden Porträt der ebenso faszinierenden wie gefährlichen Brocken aus dem All.
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