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Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera

A, 2014
SWR/Petar Kürschner
  • 3 Fans jüngerälter
  • Wertung0 125167noch keine Wertungeigene Wertung: -

Filminfos

Deutsche Erstausstrahlung: 03.06.2015 (3sat)
Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die Österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen. In luxuriösen Eisenbahncoupes strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen gesellschaftlichen Vergnügungen hin. Der Quarnero, kroatisch Kvarner, galt als Synonym für den Begriff “österreichische Riviera” - besonders Abbazia/Opatija bürgte für Exklusivität und Eleganz. Modernst ausgestattete Kuranstalten, geschmackvolle Villen und ein distinguiertes Gesellschaftsleben lockten einzahlungskräftiges Publikum an. Das einzigartige Flair bezauberte AristokratInnen ebenso wie UnternehmerInnen und KünstlerInnen. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg hatte jeder Wiener Bahnhof seine Sonderstellung, sein eigenes Gepräge und sein spezielles Reisepublikum. Es gab damals, in der Hochblüte des Eisenbahnzeitalters, nämlich auch unter den Bahnhöfen gewisse nicht zu übersehende Klassenunterschiede wie in den Zügen selbst. Der Südbahnhof faszinierte, weil er hoffnungsvoller Start- und glanzvoller Endpunkt jener Züge war, welche die Haupt- und Residenzstadt Wien mit den Adriahäfen Triest und Fiume und den Badeorten an der österreichischen Riviera verbanden. Wer es sich halbwegs richten und leisten konnte, - dies war freilich nur einer dünnen Oberschicht des Adels und des gehobenen Bürgertums vergönnt - fuhr einmal im Jahr an die Adria. Mit “großem Train”, wie man zu sagen pflegte. Mit dem einsetzenden Siegeszug der Eisenbahn um die Mitte des 19. Jahrhunderts erhielt das Reisen eine neue Qualität. Die Entfernungen, räumliche und zeitliche Distanzen schrumpften; natürliche Hindernisse, die bis jetzt die Verbindungen erschwert hatten, wurden nun durch kühne bautechnische Lösungen überwunden; der “Fahrplan” wurde zum Garant einer exakt kalkulierbaren Reise. Mit dem fortschreitenden Bahnbau, erlebte besonders Abbazia einen beispiellosen Bau- und Tourismusboom und mutierte in Windeseile zu einem der attraktivsten Seebäder Europas. Die “Crème de la Crème” traf sich im heilklimatischen Kurort Abbazia offiziell zur Förderung und Erhaltung der Gesundheit, inoffiziell zum Amüsement bei Musik, Tanz, Theater und sportlichen Wettbewerben, was wohl denselben Zweck erfüllte. Gestaltung: Björn Kölz, Gernot Stadler Eine Produktion von ORF/3sat
(ORF)
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  • Schloß Duino der Grafen Thurn und Taxis in der Nähe von Triest. Für viele Adelige und Künstler ein willkommener Zwischenstop auf dem Weg nach Abbazia.
    Schloß Duino der Grafen Thurn und Taxis in der Nähe von Triest. Für viele Adelige und Künstler ein willkommener Zwischenstop auf dem Weg nach Abbazia.
    Bild: © 3sat
  • Villen aus der Zeit um 1900 in dem malerischen Küstenort Lovran.
    Villen aus der Zeit um 1900 in dem malerischen Küstenort Lovran.
    Bild: © 3sat
  • Aus vielen kleinen Fischerdörfern wurden beliebte Badeorte, wie im Falle von Mošćeniča Draga, südlich von Opatija.
    Aus vielen kleinen Fischerdörfern wurden beliebte Badeorte, wie im Falle von Mošćeniča Draga, südlich von Opatija.
    Bild: © 3sat
  • "Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera", Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die Österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen. In luxuriösen Eisenbahncoupes strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen gesellschaftlichen Vergnügungen hin.
Der Quarnero, kroatisch Kvarner, galt als Synonym für den Begriff ?österreichische Riviera? - besonders Abbazia/Opatija bürgte für Exklusivität und Eleganz. Modernst ausgestattete Kuranstalten, geschmackvolle Villen und ein distinguiertes Gesellschaftsleben lockten einzahlungskräftiges Publikum an. Das einzigartige Flair bezauberte AristokratInnen ebenso wie UnternehmerInnen und KünstlerInnen.
In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg hatte jeder Wiener Bahnhof seine Sonderstellung, sein eigenes Gepräge und sein spezielles Reisepublikum. Es gab damals, in der Hochblüte des Eisenbahnzeitalters, nämlich auch unter den Bahnhöfen gewisse nicht zu übersehende Klassenunterschiede wie in den Zügen selbst.
Der Südbahnhof faszinierte, weil er hoffnungsvoller Start- und glanzvoller Endpunkt jener Züge war, welche die Haupt- und Residenzstadt Wien mit den Adriahäfen Triest und Fiume und den Badeorten an der österreichischen Riviera verbanden. Wer es sich halbwegs richten und leisten konnte, - dies war freilich nur einer dünnen Oberschicht des Adels und des gehobenen Bürgertums vergönnt - fuhr einmal im Jahr an die Adria. Mit ?großem Train?, wie man zu sagen pflegte.
Eine Dokumentation von Björn Kölz und Gernot StadlerIm Bild: Der Bahnhof von Matulji bei Opatija, von hier aus ging es mit der Kutsche in den mondänen Kurort.  SENDUNG: ORF3 - DI - 31.05.2016 - 20:15 UHR. - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung.  Foto: ORF/Gernot Stadler Filmproduktion.  Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion.  Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606
    "Mit Volldampf an die k.u.k. Riviera", Bereits gegen Ende des 19. Jahrhunderts reisten Adel und wohlhabendes Bürgertum an die Österreichische Riviera, um ihr Feriendomizil in den mondänen Seebädern der Donaumonarchie aufzuschlagen. In luxuriösen Eisenbahncoupes strömte das noble Reisepublikum ans Meer und gab sich in idyllisch gelegenen Seebädern seinen gesellschaftlichen Vergnügungen hin. Der Quarnero, kroatisch Kvarner, galt als Synonym für den Begriff ?österreichische Riviera? - besonders Abbazia/Opatija bürgte für Exklusivität und Eleganz. Modernst ausgestattete Kuranstalten, geschmackvolle Villen und ein distinguiertes Gesellschaftsleben lockten einzahlungskräftiges Publikum an. Das einzigartige Flair bezauberte AristokratInnen ebenso wie UnternehmerInnen und KünstlerInnen. In der Zeit vor dem Ersten Weltkrieg hatte jeder Wiener Bahnhof seine Sonderstellung, sein eigenes Gepräge und sein spezielles Reisepublikum. Es gab damals, in der Hochblüte des Eisenbahnzeitalters, nämlich auch unter den Bahnhöfen gewisse nicht zu übersehende Klassenunterschiede wie in den Zügen selbst. Der Südbahnhof faszinierte, weil er hoffnungsvoller Start- und glanzvoller Endpunkt jener Züge war, welche die Haupt- und Residenzstadt Wien mit den Adriahäfen Triest und Fiume und den Badeorten an der österreichischen Riviera verbanden. Wer es sich halbwegs richten und leisten konnte, - dies war freilich nur einer dünnen Oberschicht des Adels und des gehobenen Bürgertums vergönnt - fuhr einmal im Jahr an die Adria. Mit ?großem Train?, wie man zu sagen pflegte. Eine Dokumentation von Björn Kölz und Gernot StadlerIm Bild: Der Bahnhof von Matulji bei Opatija, von hier aus ging es mit der Kutsche in den mondänen Kurort. SENDUNG: ORF3 - DI - 31.05.2016 - 20:15 UHR. - Veroeffentlichung fuer Pressezwecke honorarfrei ausschliesslich im Zusammenhang mit oben genannter Sendung oder Veranstaltung des ORF bei Urhebernennung. Foto: ORF/Gernot Stadler Filmproduktion. Anderweitige Verwendung honorarpflichtig und nur nach schriftlicher Genehmigung der ORF-Fotoredaktion. Copyright: ORF, Wuerzburggasse 30, A-1136 Wien, Tel. +43-(0)1-87878-13606
    Bild: © ORF
  • Der Bahnhof von Matulji bei Opatija, von hier aus ging es mit der Kutsche in den mondänen Kurort.
    Der Bahnhof von Matulji bei Opatija, von hier aus ging es mit der Kutsche in den mondänen Kurort.
    Bild: © 3sat
  • Im Hinterland von Istrien gibt es zahlreiche malerische Dörfer zu entdecken.
    Im Hinterland von Istrien gibt es zahlreiche malerische Dörfer zu entdecken.
    Bild: © 3sat
  • Die Schnellzuglok 310.23, auch als "Adriatic" bezeichnet, brachte die Reiselustigen aus den Zentren der Monarchie an die k.u.k. Riviera bei Abbazia.
    Die Schnellzuglok 310.23, auch als "Adriatic" bezeichnet, brachte die Reiselustigen aus den Zentren der Monarchie an die k.u.k. Riviera bei Abbazia.
    Bild: © 3sat

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