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"Sternstunde der Mörder": Vierteiliges Krimi-Historiendrama im Feiertagsprogramm

von Glenn Riedmeier in News national
(17.02.2026, 17.15 Uhr)
Miniserie mit Jonas Nay, Nicholas Ofczarek und Jeanette Hain
"Sternstunde der Mörder"
ARD Degeto Film/NDR/Servus TV/Canal+Austria/HR/Zeitgeist Filmproduktion/EPO-Film/Petro Domenigg/Composing: Leni Wesselman
"Sternstunde der Mörder": Vierteiliges Krimi-Historiendrama im Feiertagsprogramm/ARD Degeto Film/NDR/Servus TV/Canal+Austria/HR/Zeitgeist Filmproduktion/EPO-Film/Petro Domenigg/Composing: Leni Wesselman

Die ARD hat unter dem Titel  "Sternstunde der Mörder" die gleichnamige Romanvorlage als vierteilige historische Eventserie verfilmt. Die deutsch-österreichisch-tschechische Koproduktion behandelt ein ernstes Thema und spielt zeitlich 1945 Ende der NS-Besatzung in Prag. Als Ausstrahlungstermin hat Das Erste nun den diesjährigen Karfreitag (3. April) kommuniziert. Alle vier 45-minütigen Folgen werden im Feiertagsprogramm ab 20.15 Uhr hintereinander gezeigt.

Die Serie befasst sich mit der Frage, was mit Menschen passiert, wenn die Zerstörungskräfte von Chaos, Hass und Gewalt entfesselt werden. Die Hauptrollen sind mit Jonas Nay, Nicholas Ofczarek, Devid Striesow und Jeanette Hain prominent besetzt. Die Romanvorlage stammt von dem Autor, Bürgerrechtler und Humanisten Pavel Kohout.

Prag im März 1945: Die alliierten Truppen stehen kurz vor der Stadt, doch noch immer kontrollieren deutsche Besatzer die tschechische Hauptstadt. Als die Witwe eines deutschen Offiziers tot aufgefunden wird, betraut der tschechische Hauptkommissar Beran (Karel Dobry,  "Dune") seinen Assistenten Jan Morava (Jonas Nay,  "Ein Hauch von Amerika") mit den Ermittlungen. Der Fall ist politisch brisant und unterliegt strengster Geheimhaltung. Morava steht dabei unter ständiger Beobachtung des Gestapo-Mannes Erwin Buback (Nicholas Ofczarek,  "Der Pass"), der im Auftrag des NS-Befehlshabers Meckerle (Devid Striesow) zudem verdeckt Widerstandskämpfer innerhalb der Prager Polizei enttarnen soll.

Als weitere Frauen dem Täter zum Opfer fallen, versuchen die Ermittler, dem Serienmörder eine Falle zu stellen. Doch Meckerle durchkreuzt ihre Pläne - und die Mordserie reißt nicht ab. Im Verlauf der Untersuchungen nähern sich Morava und Buback trotz gegenseitigen Misstrauens einander an und stoßen schließlich auf einen Verdächtigen. Gleichzeitig rückt das Kriegsende näher, die öffentliche Ordnung beginnt zu zerfallen, was ihre Arbeit zusätzlich erschwert. Buback, der gemeinsam mit Meckerles früherer Geliebten Marleen Baumann (Jeanette Hain) die Flucht plant, steht vor einer folgenschweren Entscheidung. Um ein drohendes Blutvergießen zu verhindern, begibt er sich auf eine gefährliche Mission.

In weiteren Rollen sind Caroline Frank ( "Der Metzger") und Gerhard Liebmann ( "Spuren des Bösen") zu sehen. Gedreht wurde in Wien und Umgebung unter der Regie von Christopher Schier ( "Dead End") nach einem Buch von Klaus Burck.

Würden wir all unsere moralischen Werte über Bord werfen, wenn die gesellschaftlichen Umstände es erlaubten? Bewerten wir Täter anders, wenn ihr Verhalten vermeintlich dem eigenen Land nützt?, so Christoph Pellander, Leiter Redaktion & Programm-Management ARD Degeto Film. 'Sternstunde der Mörder' behandelt derartige Fragen im Gewand eines packenden Krimis - in Zeiten des Rechtsrucks und autokratischer Herrscher mit erschreckender Aktualität.

Die Miniserie ist eine Produktion der Zeitgeist Filmproduktion in Koproduktion mit EPO-Film, ARD Degeto Film, NDR, ServusTV, HR und CANAL+ in Zusammenarbeit mit Bravado Equity und Česká Televize. Als Produzenten sind Markus Kaatsch, Nina Poschinski, Michael Grudsky, Jakob Pochlatko und Dieter Pochlatko an Bord.



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