Europäische Reisende und Siedler sorgten dafür, dass sich Katzen auf der ganzen Welt verbreiten. Dabei richtet die invasive Spezies zum Teil verheerende Schäden an. In einer Zeit, in der die Artenvielfalt ohnehin schon auf dem Spiel steht, sind die geschickten Fleischfresser eine immense Gefahr für viele bedrohte Tierarten. In den USA geht man davon aus, dass jährlich mehr als 1,5 Milliarden Vögel und mehr als sieben Milliarden kleine Säugetiere Katzen zum Opfer fallen. Zehn Reptilienarten wurden von Katzen bisher ausgerottet. Besonders problematisch ist die Situation in isolierten Lagen wie beispielsweise auf Inseln, wo seltene endemische Arten eigentlich keine natürlichen Fressfeinde haben. Der Dokumentarfilm zeigt Gebiete, in denen Tiere, die vom Aussterben bedroht sind, vor den Katzen geschützt werden müssen. In den gefährdeten Ökosystemen in Neukaledonien und Australien leben seltene Arten, die sich die methodischen Jäger nur allzu gerne einverleiben. Auch das Jagdverhalten der Katzen nimmt die Tierdokumentation unter die Lupe, um zu verstehen, mit welcher Strategie die "mörderischen Miezen" vorgehen, was sie antreibt und wie geschickt sie in ihrem Jagdverhalten sind.
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Schöne Aufnahmen, extrem geistloser Text Habe gerade den Film gesehen... und vor allem gehört: Was ein unreflektierter, tendenziöser Text über die gesamte Filmlänge! Ja korrekt, Katzen sind ein Problem in emfindlichen Ökosystemen. ABER: Die Schuld und Handlungsverantwortung dafür trägt der Mensch, der sich nicht um seine Katzen kümmert, sie sich selbst überlässt. Kümmere dich um deren Vermehrung gewissenhaft und senke zumindest über eine geregelte Grundversorgung wilder Exemplare den Nahrungsdruck (Futterstellen). Stattdessen wird in quasi jedem 2. Satz die Raubhaftigkeit und zügellose Mordwut von Katzen postuliert! Ich höre aber nichts über die zB menschengemachten verheerenden Brände oder die Schäden durch den Nickelabbau, die eine grosse Bedrohung aller Biodiversität darstellen (vermutlich auch durch Katzen verusacht, gell!). Herr Regisseur Jean-Pierre Courbatze hat wohl vergessen, seinen kritischen Hirnanteil einzuschalten.
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Nostalgie schrieb am 29.04.2020, 17.19 Uhr:
Ich verstehe nicht, wenn man doch genau weiß, wie hier z.B. in Australien, dass diese "Mörderische Miezen" schon so viele Vogel-, Echsen und andere Tierarten ausgerottet haben, dass man diese Katzen nicht eingefangen und sterilisiert hat. So hätte man im Anschluss diese Katzen zusätzlich umsiedeln können wo sie vielleicht weniger Schaden anrichten. Gerade wenn man weiß, welchen Schaden sie bereits angerichtet haben. Es gibt Orte mit Rattenplagen. Vielleicht wären das gute Orte um mit Hilfe der "mörderischen Miezen" solche Plagen zu lindern. Ich denke das mal so als Grundidee. Diese Erde braucht die Vielfalt der Vögel, Echsen, Flughunde und viele viele andere Tierarten um das ökologische System der Erde und das überleben aller Lebewesen (Tiere und Menschen) zu sichern. Im Gesamten haben wir sowieso schon 5 vor 12.Aber klar, bezahlen will keine Regierung fürs Überleben.