Der als Allegorie auf die Sinnlosigkeit des Krieges gestaltete Film erzählt das Schicksal von fünf Männern aus fünf unterschiedlichen Ländern. Die Geschichte wird eingeführt mit Szenen aus dem Privat- und Berufsleben der handelnden Personen: ein deutscher Tischler, ein britischer Offizier, ein französischer Fabrikarbeiter, ein schwarzer Varietétänzer und ein jüdischer Schneider. Sie alle sind unterschiedlicher Herkunft und haben als Privatmenschen nur wenig gemein. Während des Ersten Weltkriegs finden sich alle fünf Versprengten in einem Unterstand im Niemandsland zwischen den Fronten wieder: Während um sie herum der Krieg tobt und links und rechts von ihnen Granaten einschlagen, nähern sich die fünf Männer, deren Schicksal aus Feinden Verbündete im Kampf ums nackte Überleben gemacht hat, allmählich einander an. Einer von ihnen, der jüdische Schneider, hat nach einem kriegsbedingten Schock die Sprache verloren. Der afrikanische Soldat dient den Männern als Dolmetscher. Bald ist man sich über alle nationalen Chauvinismen, Religionen und Hautfarben hinweg über die Absurdität des Krieges einig. Ihr Unterstand, der Schützengraben, den sie als letzten Zufluchtsort gegen den Beschuss durch Freund und Feind errichtet haben, wird zu einer winzigen Oase des Friedens, den sie erst wieder verlassen, als sie die Nachricht vom Waffenstillstand erreicht. Symbolhaft für das Entfernen alles Trennenden zwischen den Völkern ist ein Drahtverhau zwischen den Kombattanten, den diese schließlich entfernen – eine Geste für den Neubeginn der verfeindeten Völker.
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