Eine Selbsthilfegruppe, in der sich Attentatsopfer und deren Angehörige über alle Religionsgrenzen hinweg zusammenschließen, findet in dem ruhigen und besonnenen Automechaniker und Familienvater Michael Gallagher, dessen 21-jähriger Sohn zu den Toten zählt, einen Sprecher, der sich einen dauerhaften Frieden ohne Gerechtigkeit nicht vorstellen kann und sich dafür zunehmend engagiert - so stark, er die Hilfsbedürftigkeit seiner traumatisierten Ehefrau Patsy nicht bemerkt und selbst seine eigenen Trauergefühle mehr und mehr unterdrückt. Doch Geheimdienste, Polizei und Politiker in London, Belfast und Dublin belassen es bei bloßen Versprechungen. Die Omagh-Ermittlungen laufen ins Leere - bis die Hinterbliebenen eigene Schritte gegen die REAL IRA, ihre Hintermänner und Finanziers ankündigen und damit nicht nur zu Sprechern aller Opfer des Bürgerkriegs werden - gleich welcher Konfession, sondern auch aller Opfer von Terrorismus - wo immer er stattfindet. Erst mehr als 7 Jahre nach dem Bombenanschlag kommt es zu ersten Anklagen. Der Prozess gegen den Mann, der verdächtigt wird, den Sprengstoff beschafft zu haben, sollte 2006 beginnen.
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