Regisseur Mehdi Sahebi begleitet über mehrere Jahre afghanische und iranische Flüchtlinge, die in der Flüchtlingswelle von 2015 in die Schweiz gekommen sind. Auf sicherem Boden, erwartet diese Menschen ein steiniger Weg, nicht nur durch das Asylsystem, sondern auch durch nicht überwundene Traumata. Der Dokumentarfilm begleitet Geflüchtete aus Afghanistan und Iran in ihrem Alltag in der Schweiz. Mahmad, ein Deserteur, Sanam, von ihrem kleinen Sohn getrennt, Ezat, der sich um seine zurückgelassene Mutter sorgt und der Jugendliche Omid, der mit überwältigendem Heimweh zu kämpfen hat, empfinden alle Ohnmacht angesichts ihres Schicksals. Nach den Strapazen der Flucht stehen sie nicht nur vor der Herausforderung, sich als Asylsuchende in einem fremden Land zurechtfinden zu müssen, sondern sind mit dem schmerzhaften Prozess der Vergangenheitsbewältigung konfrontiert. In ihren dunklen Momenten bezeichnen sie sich als "Gefangene des Schicksals", doch dank Freundschaft, Zusammenhalt und Humor schöpfen sie immer wieder Hoffnung. Entstanden ist ein einfühlsamer und bewegender Film, der einem hoffnungsvoll zurücklässt. Der Film wurde unter anderem für den Schweizer Filmpreis 2024 in der Kategorie "Bester Dokumentarfilm" nominiert.
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