Seit vielen Jahren ist es bekannt: Frauen haben es schwer im Filmgeschäft, denn dieses ist, zumindest in den USA, noch immer von weissen Männern dominiert. Diese machen zwar nur einen knappen Drittel der Bevölkerung aus, trotzdem bestimmen sie das ganze Geschäft. Annähernd 90 Prozent der Medienunternehmen sind in ihren Händen. Sie bestimmen, welche Geschichten wie und von wem erzählt werden. Frauen haben da sehr oft das Nachsehen, selbst wenn sie mehrfach bewiesen haben, dass sie ihren Männerkollegen auf allen Ebenen des Geschäfts bis hin zum Kassenerfolg ebenbürtig sind. Nicht zuletzt von der #MeToo-Bewegung ermutigt, beginnen immer mehr Frauen, sich gegen dieses Unrecht aufzulehnen. Im Dokumentarfilm «Half the Picture» tun dies nicht weniger als 37 Frauen, darunter viele Regisseurinnen (unter anderen Ava DuVernay, Miranda July, Jill Soloway), Filmproduzentinnen, eine Festivalleiterin, eine Medienwissenschaftlerin, eine Journalistin. Sie alle erzählen von ihrem Kampf um gleiche Rechte, klug und humorvoll, selbst dann, wenn ihre Erlebnisse nicht nur haarsträubend, sondern immer wieder auch unglaublich schockierend sind.
(SRF)
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Weiterer Titel: Half the Picture - Sexismus in Hollywood
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