Selfies sind ein herausragendes Phänomen des jungen 21. Jahrhunderts, eine ganze Branche ist um die Selbstinszenierung entstanden. Influencer setzen sich für Mode- oder Beauty-Tipps auf Facebook oder Instagram ins Bild, werden berühmt und verdienen viel Geld. Prominente und Politiker erlauben einen Einblick ins scheinbar Private. Wie Werbung sieht das gar nicht aus, ist aber umso wirkungsvoller Eine Dokumentation über den Kult ums eigene Bild und die Suche nach dem Ich in der Welt. Manche tun es öffentlich, manche heimlich, Fakt ist: Fast jeder macht es - das Bild von sich selbst. Selfies sind ein Phänomen des jungen 21. Jahrhunderts, Wort des Jahres 2013, längst professionalisiert mit Selfie-Sticks und aufsetzbaren Kameraoptiken. Selfies sind global und global verständlich. Kommunikation heruntergebrochen auf das Wesentliche: Mimik und Gestik. Selfies, sagt der Kunsthistoriker Wolfgang Ullrich, sind Weltsprache. Und damit kulturgeschichtlich ein kleines Wunder. Sind wir eine narzisstische Gesellschaft? Oder hat die uns zur Verfügung stehende Technik die Möglichkeit eigener Darstellung nur demokratisiert? Heute zeigen Millionen ihr Gesicht in den sozialen Netzwerken und damit der Welt. Man muss nicht mehr malen können oder reich, mächtig und prominent sein, um in die Öffentlichkeit zu gehen. Die beliebteste Plattform heißt Instagram. Hier kann jeder nach Belieben sein Image inszenieren, demonstrieren, was er macht, was er hat, und wo er war. Das Foto legt Zeugnis ab, ist Beweis der eigenen besonderen Existenz. Es nimmt die Follower mit in den eigenen Alltag oder auf die Reise. Rund um das Selfie, das längst nicht mehr nur Foto ist, sondern auch Video, sind neue Geschäftsmodelle entstanden, die es vorher nicht gab: die "Influencer". Mit mehr oder weniger originellen Selbstdarstellungen und viel Werbung für Konsumartikel lässt sich Geld verdienen. Und für eine ganze Generation sind die blogger- und Instagram-Stars Lebensberatung, Vorbild und Werbefigur in einem. Eine Dokumentation im Spannungsfeld zwischen den Anfängen des Selbstporträts und der heutigen Selfie-Manie. Die Filmemacherin Laura Beck begleitet Wolfgang Maier, einen Münchner-Selfie-Pionier mit seiner Uralt-Kamera auf Promijagd, trifft die allzeit auf Twitter und Facebook postende Politikerin Dorothee Bär, lernt die junge und doch schon so professionell arbeitende Influencerin Carina Löffler kennen, beobachtet Touristen beim Fotoshooting vor Schloss Neuschwanstein und zeigt, was eine Künstlerin aus Selfies machen kann.
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Manche tun es öffentlich, manche heimlich, Fakt ist: fast jeder macht es – das Bild von sich selbst. Selfies - die Fotos, die das Smartphone schießt - sind ein Phänomen des jungen 21. Jahrhunderts, Wort des Jahres 2013, längst professionalisiert mit Selfie-Sticks und aufsetzbaren Kameraoptiken. Selfies sind global. Und: global verständlich. Kommunikation heruntergebrochen auf das Wesentliche: Mimik und Gestik.
Manche tun es öffentlich, manche heimlich, Fakt ist: fast jeder macht es - das Bild von sich selbst. Selfies - die Fotos, die das Smartphone schießt - sind ein Phänomen des jungen 21. Jahrhunderts, Wort des Jahres 2013, längst professionalisiert mit Selfie-Sticks und aufsetzbaren Kameraoptiken. Selfies sind global. Und: global verständlich. Kommunikation heruntergebrochen auf das Wesentliche: Mimik und Gestik.
Manche tun es öffentlich, manche heimlich, Fakt ist: fast jeder macht es - das Bild von sich selbst. Selfies - die Fotos, die das Smartphone schießt - sind ein Phänomen des jungen 21. Jahrhunderts, Wort des Jahres 2013, längst professionalisiert mit Selfie-Sticks und aufsetzbaren Kameraoptiken. Selfies sind global. Und: global verständlich. Kommunikation heruntergebrochen auf das Wesentliche: Mimik und Gestik. Weiteres Bildmaterial finden Sie unter www.br.foto.de.
Manche tun es öffentlich, manche heimlich, Fakt ist: fast jeder macht es - das Bild von sich selbst. Selfies - die Fotos, die das Smartphone schießt - sind ein Phänomen des jungen 21. Jahrhunderts, Wort des Jahres 2013, längst professionalisiert mit Selfie-Sticks und aufsetzbaren Kameraoptiken. Selfies sind global. Und: global verständlich. Kommunikation heruntergebrochen auf das Wesentliche: Mimik und Gestik.