«Ich finde, wir sollten heiraten.» Der dies sagt ist George Pemberton , Holzmagnat in den Appalachen der 1920er-Jahre. Noch kennt er die Frau nicht, die sich ihm in dieser Minute als Serena Shaw vorgestellt hat, und doch scheint George zu ahnen, welch schicksalshafte Begegnung sich gerade abspielt. Weniger hingerissen sind die führenden Köpfe der Holzfällerei Pemberton, denn die eindrückliche Blonde ist nicht nur schön, sondern hält auch mit ihrer Meinung nicht zurück. Sie mischt sich hemdsärmelig ins Geschäft ein, wie es für eine Fabrikantenehefrau damals keineswegs statthaft war. Dass dieses in arge Bedrängnis geraten ist und die Neugier des Sheriffs geweckt hat, verstärkt das Klima gegenseitigen Misstrauens. Welch unkontrollierbare Kraft in Serena Shaw steckt, bekommt aber auch ihr Ehemann zu spüren. Denn George ist Vater eines unehelichen Kindes und ist nicht gewillt, dieses und dessen Mutter zu ignorieren. Ein Kind erwartend ist Serena ihrerseits bereit, für ihre Familie zu kämpfen. Die dänische Filmemacherin mit Weltruf Susanne Bier («After the Wedding») verfilmt die Romanvorlage von Ron Rash als überwältigend prachtvolles Kostümdrama mit stetig deutlicheren dunklen Untertönen. Dreh- und Angelpunkt ist das Hollywoodstar-Paar Jennifer Lawrence und Bradley Cooper, die es mit «Silver Linings Playbook», «American Hustle» und «Joy» mittlerweile bereits auf vier gemeinsame Filme bringen. Dass der Stern von Jennifer Lawrence so richtig aufging, als die Dreharbeiten von «Serena» im Gange waren, brachte für die Regisseurin unerwartete Probleme mit sich. Weil die ihre überaus fleissige Hauptdarstellerin nicht für Nachdrehs und Promoauftritte zur Verfügung stand, harrte «Serena» ganze zwei Jahre seiner Premiere. Der Film scheint dabei keinen Schaden genommen zu haben, wie die «NZZ» urteilt: «Stimmungsvoll und in fast bedrohlich anmutendem Naturalismus spürt die dänische Regisseurin Susanne Bier in ihrem Melodram einer verrohten Gesellschaft nach, deren Stummheit und verschwiegene Brutalität inmitten der einsamen Appalachen uns erschaudern lässt.»
(SRF)
Oscar-Preisträgerin und American Sweetheart Jennifer Lawrence (u. a. "Silver Linings" und "Tribute von Panem") und Frauenschwarm Bradley Cooper ("Hangover") standen des Öfteren gemeinsam vor der Kamera und eins ist klar: Diese Filme werden immer ein Hit. So auch "Serena", die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Ron Rash, inszeniert von Susanne Bier, der Oscar-prämierten Regisseurin. Leidenschaft, Ehrgeiz, Macht, Eifersucht und der Verlust von Realität und Moral - all das findet sich in diesem Film wieder und macht ihn, sowohl von schauspielerischer als auch handlungsbasierter Sicht, unglaublich aufwühlend und sehenswert.
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