Auf Usedom begann der deutsche Badetourismus vor mehr als einhundert Jahren, als Berlins Schickeria anfing, ihre Prachtvillen an den Ostsee-Strand zu bauen. Der Baustil, ein Mix aus allem: Klassizismus, Chaletstil, Tempelfronten - auffallen sollte es. Die Kaiserbäder Bansin, Heringsdorf und Ahlbeck mit ihrer eindrucksvollen Bäderarchitektur sind wohl die bekanntesten Orte der Ostseeinsel. Schon Kaiser Wilhelm II. liebte die langen Strände und das milde Klima der Insel. Ihm verdanken die "Kaiserbäder" auch ihren Namen, dabei hat er dort nie gewohnt. Neben der Architektur und den schönen Sandstränden lohnt sich Usedom aber auch wegen seiner vielen sehenswerten Orte im Hinterland. So entdeckt die Filmautorin Nathaly Janho in dem kleinen Örtchen Mellenthin mitten auf der Insel ein altes Herrenhaus aus dem 16. Jahrhundert. Das Wasserschloss Mellenthin ist heute Hotel, Café, Restaurant und Braustube und immer für ein Erlebnis gut. Auch bei den Inselsafaris gibt es einiges zu sehen. Usedom hat nämlich nicht nur Strand, sondern auch viel Wald, 14 Seen und eine unwahrscheinlich hohe Biodiversität, also Artenvielfalt bei Pflanzen und Tieren. Ein Urlaub auf Usedom kann eben viele Facetten haben.
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