"Tableaux vivants", französisch für "lebende Bilder", sind Nachstellungen historischer wie aktueller Kunstwerke. Dabei verkörpern Akteure Figuren von Gemälden oder Skulpturen. Die darstellenden Personen, auch Laien, treten in ein Gemälde - meist auf eine Bühne. Sie werden so zum Bestandteil eines Kunstwerks. Filmemacherin Cornelia Krafft begibt sich auf eine bildstarke Reise durch die Kulturgeschichte und -gegenwart. Die lebend "eingefrorenen", stillen Szenen sind normaler Weise mit Kostüm, Make-up, Licht und Requisiten theatralisch in Szene gesetzt und verbinden somit die Aspekte der Darstellenden wie Bildenden Künste. Die Demokratisierung der Kunst findet also endlich statt: Jeder ist Künstler - jeder kann Teil eines Kunstwerks sein -, und jeder kann Kunst besitzen. Als Vorlage dienen Gemälde, Skulpturen und auch Fotografien aus der gesamten Sakral- und Kunstgeschichte. Seit dem 18. Jahrhundert werden derartige lebende Bilder in ununterbrochener Tradition von Aristokratie und Bourgeoisie, bei höfischen oder bürgerlichen Festen, Militärparaden, Bühnen- und Gesellschaftstänzen inszeniert.
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