"Ich habe ihn doch nicht umbringen wollen", beteuert Frau A. immer wieder. Sie hat ihren Lebensgefährten mit einem Stich ins Herz getötet, kann sich aber an diesen Moment nicht erinnern. Zum Zeitpunkt der Tat war sie nicht schuldfähig, deshalb hat das Gericht sie freigesprochen. Weil aber die Richter der Meinung waren, Frau A. sei seelisch krank, wurde sie in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen, nicht um sie dort zu verwahren, sondern um sie zu heilen. Vom Vater gehasst und geschlagen flüchtete sie in eine frühe Ehe mit einem sadistischen Mann, der sie bis aufs Blut quälte. Weil sie in ihrem Leben viel Gewalt und kaum Liebe erfahren hat, kann Frau A. mit ihren Gefühlen und Affekten nicht umgehen. begegneten, aber Frau A. kann nicht lieben ohne zu hassen. Die geringsten Spannungen, ein kleiner Streit lösen bei ihr so heftige Wut aus, dass sie die Kontrolle über sich verliert. Franziska Lamott und Michael Appel haben Frau A. in ihrem Alltag innerhalb und außerhalb der psychiatrischen Klinik begleitet und lassen sie in einfühlsamen Gesprächen ihre Lebensgeschichte erzählen. Dabei ist ein Porträt entstanden, das ohne Beschönigungen und ohne falsches Mitleid den Blick freigibt auf die seelische Verfassung einer Frau, die getötet hat.
(BR Fernsehen)
Daten
Länge: ca. 70 min.
Originalsprache:
Deutsch
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im Fernsehen
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