«Freiheit beginnt, wo das Re-Agieren aufhört», notiert die deutsche Schriftstellerin und Intellektuelle Undine Gruenter in ihr Tagebuch, als sie 1987 in Paris ein neues Leben beginnt. Der Film ergründet entlang ihres Journals, das 1995 bei Suhrkamp erschien und 2016 in neuer Auflage publiziert wurde, das Werk der deutsch-französischen Schriftstellerin und Intellektuellen. Mit starken, poetischen Bildern, unter anderem von Benny Jaberg und Philippe Brault, folgt die Regisseurin dem Werk dieser bekannten Unbekannten der zeitgenössischen Literatur in den Stadtlandschaften ihrer Wahlheimat Paris und der Normandie. Der Film von Anita Hugi, der 2016 mit dem renommierten LiteraVision Filmpreis ausgezeichnet wurde, ist eine Hommage an Paris und die Bedeutung der Literatur als Souffleur in unserem Leben. SRF zeigt den Film, eine Eigenproduktion von «Sternstunde Kunst», anlässlich des 15. Todestages von Undine Gruenter und der Frankfurter Buchmesse, an der in diesem Herbst Frankreich Ehrengast ist. Literaturhinweise: Undine Gruenter: «Der Autor als Souffleur. Journal 1986-1992». Suhrkamp, 1995 (Neuauflage 2016) Undine Gruenter: «Epiphanien, abgeblendet. 56 Prosastücke». Suhrkamp, 1993 (Neuauflage Berliner Taschenbuch Verlag, 2010) Undine Gruenter: «Sommergäste in Trouville. Erzählungen». Hanser, 2003 (Neuauflage 2016) Undine Gruenter: «Pariser Libertinagen. Erzählungen». Hanser, 2005
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