Wer an Halloren denkt, der hat den Geschmack von Schokolade auf der Zunge. Dabei sind sie eigentlich eher salzig, denn Halloren werden seit Jahrhunderten die Salzarbeiter in Halle genannt. Noch heute wird auf einer Saline an der Saale Salz gesiedet. Und eine gleichnamige Bruderschaft erhält die alten Traditionen und Werte. Gerade auch im Advent. Da werden Salzkronleuchter und Fensterbilder aus Salz hergestellt, es wird gefeiert - und die Halloren haben zu ihrem Adventsgottesdienst sogar ein eigenes Portal in der Hallenser Moritzkirche, durch das sie zur Adventsandacht schreiten. Für Steffen Kohlert, dem Geschäftsführer des Halloren- und Salinemuseums, ist die Adventszeit eher stressig. Er muss viele Events organisieren und dafür die 94 silbernen Becher, den Schatz der Halloren, noch einmal aus den Vitrinen holen und reinigen. Tobias Heinicke sägt und werkelt mit seiner Tochter Sarah an salzigem Weihnachtsschmuck, und Pfarrer Klaus Gaden erklärt, wieso die protestantischen Halloren in einer katholischen Kirche ihren Advent begehen und wie er ihnen dabei auch ordentlich die Köpfe waschen will.
(MDR)
Daten
Länge: ca. 30 min.
| Deutsche TV-Premiere | Sa, 25.12.2015 (MDR) |
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Cast & Crew
- Drehbuch: Jana Lindner














