Sie gehört zu den hartnäckigsten Propagandalügen des 20. Jahrhunderts: die obskure Schrift "Die Protokolle der Weisen von Zion". Ein in unzählige Sprachen übersetztes Pamphlet russischer Herkunft aus dem Jahre 1903. Sein Ziel: weltweit antisemitische Ressentiments zu schüren. Es wirkt noch heute nach, nicht zuletzt auf TikTok und in anderen Sozialen Netzwerken. Regisseur Felix Moeller hat sich in seiner Dokumentation die krude Hetzschrift vorgenommen, beleuchtet ihre Wirkungsgeschichte, ihren Einfluss auf Diktatoren und Autokraten von Hitler bis Putin, auf rechtsextremistische und islamistische Netzwerke sowie auf populärkulturelle Trends. Ob islamistische Influencer*innen, der Milliardär und Sprücheklopfer Elon Musk, der US-Rapper Kayne West, der Deutsch-Rapper Kollegah oder die Entwickler von Videospielen wie "Hogwarts Legacy": antisemitische Stereotype werden von vielen eingesetzt - und von vielen unreflektiert konsumiert.
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In einer Berliner Villa am Großen Wannsee, dem „Haus der Wannsee-Konferenz“, koordinierte die NS-Führung im Januar 1942 den Völkermord an den Juden und Jüdinnen Europas. Adolf Eichmann führte das Protokoll.
Französisches Buchcover: Eine obskure Schrift aus dem zaristischen Russland war der Ursprung eines bis heute weltweit verbreiteten Verschwörungsmythos.