Als Kinder mussten sie fliehen, Jahrzehnte später kehren sie in ihre Heimatstadt für einen Kurzbesuch zurück. Acht jüdische Frauen erinnern sich an ihre Zeit in Wien, in der Kinderglück und Naziterror eng beisammen lagen. Als junge Mädchen sind acht jüdische Frauen vor den Nazis aus Wien geflüchtet - eine traumatische Erfahrung, die ihr ambivalentes Verhältnis zur einstigen Heimatstadt erklärt. Regisseurin Mirjam Unger befragt ihre mittlerweile mehr als 80jährigen Protagonistinnen nach den Erinnerungen an die damalige Zeit, in der die glückliche Kindheit und der Terror von Verfolgung und Hetze gleichermaßen vorhanden sind. Doch es geht nicht ausschließlich darum, die Lebenswege der Emigrantinnen nachzuzeichnen. Die Zeit des Nationalsozialismus, die Erfahrungen der Flucht, die Ankunft in einem neuen Leben streift der Film nur ausschnitthaft, um das Vergangene an den Bedingungen der Gegenwart zu überprüfen.
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