Eine Frau hat Émilie erwartet, doch zur Besichtigung des WG-Zimmers im Hochhausblock «Les Olympiades» im 13. Pariser Arrondissements steht ein Mann vor der Tür: der Lehrer Camille . Die anfängliche Ablehnung verkehrt sich in Anziehung, die beiden landen im Bett. Camille ist auf der Suche nach dem «höchsten Level der Anziehungskraft». Émilie fühlt sich freilich abgelehnt, als das Verlangen ihres neuen Liebhabers mit der Zeit nachlässt. Weil Camille eine neue Eroberung macht, jedoch noch immer in der WG wohnt, stellt Émilie neue, unromantische Regeln auf. Den Tarif gibt auch Nora (Noémie Merlant) durch, als sie Camille bei der Arbeit kennenlernt: keine Flirts, keine Anmache, kein Duzen. Nora hat ihre Heimat in der Bretagne hinter sich gelassen, erlebte ihren Neuanfang in Paris aber durch Mobbing sabotiert. Nach und nach bröckelt ihre Abwehr gegenüber Camille. Doch ihre wahre Faszination gilt einer Person, die sie bloss unter ihrem Künstlernamen im Internet kennt.
(SRF)
Nach seinem Ausflug ins Western-Genre ("The Sisters Brothers") kehrte der vielfach preisgekrönte französische Filmemacher Jean-Jacques Audiard mit "Wo in Paris die Sonne aufgeht" erneut zum Filmdrama zurück. Der von Erotik und Sex bestimmte Liebesreigen seiner Figuren auf Identitätssuche findet bewusst im anonymen 13. Pariser Arrondissement statt, wo Audiard selbst 10 Jahre seines Lebens verbrachte. Der mit deutlichen Referenzen an das Nouvelle Vague-Kino der 1960er-Jahre gedrehte Film ist durchwegs mit französischen Nachwuchsdarstellern besetzt, hervorzuheben Noémie Merlant ("Tár") in der Rolle der gemobbten Spätstudentin Nora.
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Auf einer Uniparty macht Nora (Noémie Merlant) unschöne Erfahrungen, als sie wegen einer blonden Perücke für die Pornodarstellerin Amber Sweet gehalten wird.
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Camille (Makita Samba, 2.v.r.) ist Lehrer, plant aber eine Auszeit, um sich auf eine Zugangsprüfung für die Unterrichtung von höheren Klassen vorzubereiten.