Die Zeichnung gewinnt wieder an Bedeutung - als Reaktion zur heute allgegenwärtigen Fotografiererei. Die "Urban Sketchers" sind dafür ein Beispiel. Sie gehören zu einer weltweiten Bewegung, die sich trifft, um sich wieder ein "eigenes Bild" zu machen. Nie gab es so viele Bilder wie heute. Die ganze Welt knipst, sendet, postet, immer mehr, immer schneller. Am Ende: Speicher voll, bei Mensch und Maschine. Ausgerechnet in dieser Zeit der digitalen Bilderflut blüht eine Kulturtechnik, die so alt ist wie der Mensch selbst: das Zeichnen. Filmautorin Lydia von Freyberg begleitet leidenschaftliche Zeichnerinnen und Zeichner, Künstler und Laien, in Deutschland und der Welt. In Augsburg schwärmen hunderte "Urban Sketchers" aus, um in Skizzenbüchern ihren Blick auf die Fugger-Stadt festzuhalten und im Internet mit der Welt zu teilen. Die Comic-Künstlerin Barbara Yelin errichtet ein politisches Mahnmal mitten im Münchner Verkehr. Der Reportage-Zeichner Olivier Kugler reist um die Welt, recherchiert und skizziert in Flüchtlingslagern und Mafiawohnungen, an seinem Londoner Zeichentisch entstehen schließlich Bilder, die eine Kamera nicht zeigen kann. Star-Illustrator Christoph Niemann erklärt, wie sexy Tusche ist, und weshalb wir trotzdem Virtual Reality im Auge behalten sollten. Und in einem Brandenburger Gartenhaus erschafft Kat Menschik traumgleiche Bilder für schöne Bücher.
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