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Zweiteiler von Nico Hofmann und Matthias Glasner
"Landgericht": Regisseur Matthias Glasner, Richard Kornitzer (Ronald Zehrfeld) und Claire Kornitzer (Johanna Wokalek)
Bild: obs/ZDF
"Landgericht": ZDF verfilmt historischen Roman von Ursula Krechel/Bild: obs/ZDF

Das ZDF dreht derzeit in Berlin einen neuen Zweiteiler, der den Arbeitstitel "Landgericht" trägt. Es handelt sich hierbei um eine Verfilmung des gleichnamigen, historischen Romans von Ursula Krechel, der von der jüdisch-christlichen Familie Kornitzer erzählt. Die Geschichte beruht auf wahren Begebenheiten und schildert zugleich die Gründungsjahre einer Republik, in denen sich Opfer, Täter und Mitläufer mit Gerechtigkeit und Wiedergutmachung auseinandersetzen müssen. In den Hauptrollen sind Johanna Wokalek und Ronald Zehrfeld zu sehen, zum weiteren Ensemble zählen unter anderem Barbara Auer, Ulrike Kriener, Katharina Wackernagel, Christian Berkel und Felix Klare.

Durch die zunehmende Verfolgung der Nazis zerbricht 1938 die Familie Kornitzer: Der achtjährige Georg (Moritz Hoyer) und die vierjährige Selma (Lisa Marie Trense) werden von ihren Eltern mit dem jüdischen Kindertransport nach England geschickt, wo sie sich nur unter Mühen behaupten können. Vater Richard Kornitzer (Ronald Zehrfeld) emigriert nach Kuba, doch seine nicht-jüdische Frau Claire (Johanna Wokalek) erhält kein Visum. Während des Krieges ist sie auf sich allein gestellt. Claire bleibt zurück und verweigert die Scheidung von ihrem Mann. Fast zehn Jahre später - nach Ende des Krieges - soll die Familie wieder zusammenfinden. Kurz nachdem Richard nach Deutschland zu Claire zurückkehrt, erfahren die beiden Eltern endlich den Aufenthaltsort ihrer Kinder, müssen jedoch feststellen, dass die Verletzungen der Trennung tief reichen: Eltern und Kinder finden nicht mehr zusammen. Daraufhin vergräbt sich Richard immer mehr in seine Arbeit am Landgericht in Mainz - und in die Idee einer Wiedergutmachung des ihm und seiner Familie zugefügten Leids.

"Die Verfilmung des Romans zeigt aus besonderer Perspektive das Ende der NS-Zeit und die ersten Nachkriegsjahre in Deutschland: Wir folgen den Opfern, die den Holocaust und den Krieg im Exil überlebt haben. Die Erfahrung der Flucht und die Trennung der Familien schlagen tiefe Wunden, die auch nach einer Rückkehr in die fremd gewordene Heimat nicht heilen", so ZDF-Programmdirektor Norbert Himmler. "Die Fernseh-Adaption des Romans soll diesen Menschen eine Stimme und ein Gesicht geben. Damit setzt das ZDF seine Erzähltradition der Aufarbeitung deutscher Zeitgeschichte fort."

"Landgericht" ist eine UFA Fiction-Produktion in Koproduktion mit dem ZDF. Produzenten sind Benjamin Benedict, Nico Hofmann und Sebastian Werninger, Regie führt Matthias Glasner nach einem Buch von Heide Schwochow. Die Dreharbeiten in Berlin, Tschechien, Baden-Württemberg, Bayern und Kuba dauern voraussichtlich bis Mitte Mai. Ein Ausstrahlungstermin steht noch nicht fest.


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