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Kurzfilm-Regisseur macht wenige Tage vor Verhandlungs-Beginn einen Rückzieher
Bild: Netflix
"Stranger Things": Klage wegen Ideenklau kurzfristig zurückgezogen/Bild: Netflix

Die "Stranger Things"-Macher Matt Duffer und Ross Duffer sahen sich im Frühjahr 2018 Plagiatsvorwürfen und einer entsprechenden Klage ausgesetzt (TV Wunschliste berichtete). Nun, kurz bevor es in Los Angeles ab dem 7. Mai zur Verhandlung kommen sollte, hat der Kläger Charles Kessler einen Rückzieher gemacht und die Schadenersatz-Klage fallen gelassen.

Grund für dieses Vorgesehen sei laut Kessler die Einschätzung eines Copyright-Experten, den er für das Verfahren konsultiert habe: "Nachdem ich in dieser Woche die Aussage des juristischen Experten gehört habe, den ich selbst angeheuert habe, ist mir nun klar geworden, dass meine Arbeit nichts mit der Entwicklung von 'Stranger Things' zu tun hatte, auch wenn ich das in der Vergangenheit geglaubt habe", so Kessler am Sonntag in einem Statement. "Dokumente aus den Jahren 2010 und 2013 beweisen, dass die Duffers ihre Serie unabhängig davon entwickelten. Deshalb habe ich meine Klage zurückgezogen und werde den Vorgang auch nicht weiter kommentieren".

Tatsächlich kam es laut Deadline Hollywood im Vorfeld der Verhandlung zu einer Anhörung, in deren Verlauf der Experte des Klägeranwalts aussagte. Darin wurde er mit mehreren Dokumenten konfrontiert, die seine eigene Überzeugung, dass die Duffers die Netflix-Serie nicht eigenständig entwickelt hatten, ins Wanken brachten.

Die im vergangenen Jahr eingereichte Klage bezog sich auf den Kurzfilm "Montauk" von Regisseur Charles Kessler. Dieser wurde 2012 erstmals auf einem US-Filmfestival gezeigt. Außerdem habe er zwei Jahre später das Konzept von "Montauk" den Duffer-Brüdern auf einer Party des Tribeca Film Festivals gepitcht.

In der Anklageschrift hieß es weiter, dass die Duffers zunächst auch den Arbeitstitel "The Montauk Project" in der frühen Entwicklungsphase von "Stranger Things" verwendet hätten, bevor sich der Handlungsort von der Stadt in Long Island nach Indiana verlagert habe. Tatsächlich fand der Arbeitstitel "Montauk" bereits 2015 in ersten Medienberichten über eine neue Netflix-Serie mit Retro-Horror-Flair Erwähnung (TV Wunschliste berichtete).


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