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Erste Staffel kommt nur auf 16 Episoden
Im Zwielicht: Kermit und Miss Piggy in "The Muppets"
Bild: ABC
"The Muppets": ABC bestellt nur drei Folgen nach/Bild: ABC

In den USA müssen die Sender derzeit aus produktionstechnischen Gründen entscheiden, wie sie mit den Ende September gestarteten Serien umgehen - verlängern oder absetzen sind die Möglichkeiten. "The Muppets" hat hierbei von seinem Sender ABC ein sehr vorsichtig positives Votum erhalten: Der Sender hat drei weitere Folgen bestellt, womit die erste Staffel auf 16 Episoden kommen wird. Obwohl das noch unterhalb der sonst kolportierten Grenze für eine "volle Staffel" von 18 Folgen und weit unterhalb der durchschnittlichen 22 Folgen liegt, nennt der Sender die jetzige Aufstockung auf eine "volle Staffel".

Grundsätzlich kann man bei ABC natürlich argumentieren, dass man wegen diverser Formate in der Warteschlange einfach in dieser Season nur 16 Folgen von "The Muppets" unterbringen kann. Bei den Broadcastnetworks ist die Serienprogrammierung nun einmal eine Planwirtschaft. Daneben wird auch andernorts mit kürzeren "vollen Staffeln" gearbeitet: Man denke an "How to Get Away with Murder", "The 100" oder "Marvel's Agent Carter", die alle aus unterschiedlichen Gründen nur kürzere Staffeln haben.

Zwischen den Zeilen liest sich die nur geringe Aufstockung bei "The Muppets" allerdings anders. Mit hervorragenden Quoten gestartet (Rating von 2.8 bei der Premiere) wurde "The Muppets" schnell von der Realität eingeholt. Trotz des etablierten Franchises läuft die Serie mit einem Rating von 1.4 derzeit auf Augenhöhe mit Sendeplatzpartner "Fresh Off the Boat", manchmal sogar schlechter. Ein Hit sind "The Muppets" also nicht.

Mit der jetzigen Verlängerung um ein paar Folgen hält sich ABC vor allem die Option offen, eine zweite Staffel zu bestellen. Hört sich erst einmal merkwürdig an, ergibt aber Sinn, wenn man mit einbezieht, dass sich die Muppets als etabliertes Franchise vermutlich gut im Ausland verkaufen - und von einer Schwesterfirma von ABC Studios hergestellt werden.

Grundsätzlich hat sich hier in den letzten Jahren der Kniff etabliert, dass solche Serien bei den US-Sendern auf den ohnehin quotenschwachen Freitag wandern. Dorthin nehmen sie ihre Stammzuschauer entweder direkt oder indirekt (via DVR und VoD) mit. Dank guter Einnahmen aus dem Ausland kann das Studio dem Sender bei den Lizenzkosten für die Erstausstrahlung entgegenkommen. Und das Medienkonglomerat verdient Geld.

ABC hat ja einen Comedy-Block am Freitag. Dort kauft man derzeit zum Beispiel von 20th Century Fox TV das recht teure "Last Man Standing" ein. Das kam zuletzt auf ein Rating von 1.2. Schon früher hieß es, dass die Verhandlungen zwischen Sender und Studio jedes Jahr schwierig sind, weil vor allem "Last Man Standing"-Star Tim Allen ein fürstliches Gehalt bekommt. Einerseits hatte man bei der Serienbestellung vermutlich größere Hoffnungen in die Rückkehr des "Hör mal, wer da hämmert!"-Stars, andererseits lief die Serie ursprünglich nicht am Freitag.

Es würde also nicht wundern, wenn "The Muppets" in der Season 2016/17 freitags laufen würden.


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